Mit dem richtigen Konzept nahezu energieautark leben: Wärmeerzeugung & Stromspeicherung clever kombiniert

In einem Zweifamilienhaus in Holzkirchen bei München wurden Wärmeerzeugung mit x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe und Stromspeicherung clever kombiniert. Der Bauherr ist somit unabhängig von Preisschwankungen und Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe und produziert seinen Strom selbst. Foto: Kermi GmbH / akz-m

Mit dem richtigen Konzept nahezu energieautark leben: Wärmeerzeugung & Stromspeicherung clever kombiniert

(akz-m) Wärmepumpen ermöglichen ein umweltschonendes und kostensparendes Heizen. Für viele Bauherren und Modernisierer ist die Frage deshalb nicht, ob es eine Wärmepumpe werden soll – sondern welche und wie sie optimal eingesetzt wird. Der Bauherr einer Doppelhaushälfte in Holzkirchen bei München macht es vor:

Die Basis: Umwelt- und kostensparend heizen

Die Wärme wird umweltschonend im Garten erzeugt – mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, die kostenlose Energie aus der Luft in Heizungswärme umwandelt. Der Bauherr hat sich hier für ein modulierendes, hocheffizientes x-change dynamic Modell entschieden. Durch die Regeleinheit dieser Wärmepumpen von Kermi ist auch die intelligente Einbindung und Nutzung von Strom gegeben.

Der Clou: Strom- und Wärmeerzeugung clever kombinieren

Entscheidend im energetischen Konzept war vor allem die Kombination der Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage, x-buffer Schichtenpufferspeicher und Akku-Stromspeicher: Bei Sonnenschein produziert die PV-Anlage Strom. Dieser wird im Akku-Speicher bevorratet, damit alle „elektrischen Verbraucher“ im Haus jederzeit versorgt werden können. Ist der Akku-Speicher voll und immer noch überschüssiger PV-Strom vorhanden, erzeugt die Wärmepumpe Heizungswärme auf Vorrat. Diese thermische Energie wird im x-buffer Schichtenpufferspeicher eingelagert und kann so bei Bedarf zum Heizen abgerufen werden. Um noch langfristiger unabhängig den Wärmebedarf zu decken, wurde das Speichervolumen mit einem zusätzlichen Beistellspeicher erweitert. Im Einsatz ist außerdem ein wassergeführter Holzofen, der ergänzend thermische Energie in den Pufferspeicher speist. Somit wird das Heizsystem entsprechend unterstützt.

Das Ergebnis: Ein energetisch nahezu autarkes Haus

Der Bauherr ist somit komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen und produziert seinen Strom selbst. „Dank der ausgeklügelten Technik speisen wir im Jahressaldo mehr Energie in das öffentliche Netz ein, als wir beziehen. Im Vergleich zu früheren Zeiten, als wir mit einer Gasheizung unseren damaligen Wohnraum und Wasser erwärmten, sparen wir jetzt weit mehr als die Hälfte pro Jahr – und das bei fast doppelter Wohnfläche. Das ist im Vergleich doch eine beachtliche Summe“, freut sich der Bauherr, der damit Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen schont. Vom Staat oder auf Länderebene gibt es außerdem attraktive Förderungen für den Einbau regenerativer Energieerzeuger – sich hier beim Fachpartner zu informieren zahlt sich aus.