Sportlich, sportlich!

Mit einer geeigneten Hörversorgung sind der Sportleidenschaft kaum Grenzen gesetzt. Foto: pixabay.com / akz-m

Sportlich, sportlich!

(akz-m) Sport – wir machen ihn am liebsten draußen, bei schlechtem Wetter verlagert sich vieles nach innen. Er sorgt für körperliche und geistige Fitness, für Wohlbefinden und gute Laune, und vor allem macht er eines: Spaß! Aktuelle Forschungen belegen, dass gutes Hören die geistige Fitness unterstützt. Somit sorgen Hörsysteme dafür, dass wir geistig fit bleiben.

Menschen, die nicht gut hören, ziehen sich oft zurück und vermeiden die Gesellschaft von anderen. Sport stellt für sie eine besondere Herausforderung dar. „Was passiert, wenn ich beim Joggen die Fahrradklingel oder nahende Autos überhöre? Was denken die anderen, wenn ich im Fitnesskurs die Anweisungen des Trainers falsch verstehe? Oder was ist, wenn beim Schwitzen die Hörsysteme feucht werden?“

Richtungshören

Hörsysteme helfen dabei, Geräusche richtig einzuordnen, das sogenannte Richtungshören ist beim Sport besonders wichtig. Bei Radtouren geben sie Sicherheit, wenn z. B. andere Radler den Weg kreuzen oder Autos überholen. Beim Mannschaftssport, wenn Absprachen durch kurze Zurufe erfolgen, profitieren Sportler davon, Sprache und Töne schnell richtig einzuordnen und sofort darauf zu reagieren. Schwerhörige ohne Versorgung sind oft unsicher, weil sie Geräusche nicht richtig zuordnen können. Hinzu kommt, dass in Sporthallen und Stadien oft eine herausfordernde Akustik herrscht, die es auch für Normalhörende schwierig macht, richtig zu verstehen.

„Hörsystemträger sollten sich mit ihrem Hörakustiker vor Ort über Sport mit Hörsystem austauschen. Für Menschen, die einen unversorgten Hörverlust haben, ist der Hörakustiker ebenfalls Ansprechpartner. Gemeinsam mit dem Hörexperten kann ein Weg gefunden werden, beim Sport Sicherheit und ein gutes Hörgefühl zu haben“, empfiehlt Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der Hörakustiker e. V.. Akustiker sind Experten auf dem Gebiet der Hörsystemauswahl und Anpassung. Sie kennen Modelle, die schweiß- und staubresistent, durch eine besondere Oberflächenbeschichtung rutschfest bzw. – je nach Ausführung – auch wasserfest sind oder über eine entsprechende Windgeräuschunterdrückung, die z. B. bei Radrennfahrern sinnvoll ist, verfügen. Übrigens können drahtlose Hörgeräte auch als Smartphone genutzt werden. Was beim Radfahren verboten ist – nämlich das Musikhören – ist bei Hörgeräten möglich, da neben der Musik auch die Umweltgeräusche und Alarmsignale übertragen werden.