Die Feiertage genießen: Stilvoll & Stressfrei Gastgeben auf Schweizer Art

Schweizer Käsefondue, Schweizer Raclette oder Käseplatte. Foto: Käse aus der Schweiz / akz-m

Die Feiertage genießen: Stilvoll & Stressfrei Gastgeben auf Schweizer Art

(akz-m) Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres. Zumindest in der Vorstellung, in der man mit seinen Gästen am Tisch eines selbst geplanten Fünf-Gänge-Menüs sitzt. Die Realität sieht oft anders aus: Stress und Perfektionismus sorgen nicht gerade für besinnliche Stimmung. Eine repräsentative Umfrage (Statista, YouGov) bestätigt, dass es an Weihnachten immer oder gelegentlich zu Streitereien kommt. Zugrunde liegt meist der Wunsch, ein perfektes Fest zu gestalten – aber was ist als Gastgeber:in eigentlich wichtig? Freude und Zeit für die Gäste. Die gute Nachricht: Lebensfreude braucht kein Silbertablett. Manchmal reicht ein Holzbrett, Fonduetopf oder Raclette für gemeinsame, entspannte und stilvolle Feiertage auf Schweizer Art.

Das Verlangen nach Entschleunigung ist bei Schweizer Käse tief verankert und nennt sich: Das Gute leben. Natürlichkeit, Einfachheit und Verbundenheit sind Werte, die Menschen seit Jahrhunderten pflegen. Es bedeutet leben und Lebensmittel herstellen im Einklang mit der Natur. Sich verwurzelt fühlen, verbunden mit den Tieren und dem Ort, wo unsere Nahrung herkommt. Die wertvollen Dinge sind einfach und unverfälscht, nicht ohne Grund sind Schweizer Käsefondue und Raclette die Nationalgerichte der Schweiz. Auch eine Schweizer Käseplatte ist ein typischer Schweizer Lifehack, um die Feiertage in kulinarischer Hinsicht stilvoll, aber stressfrei zu genießen.

Wissenswertes zu Schweizer Käsefondue und Raclette

Der Klassiker, das Fondue „moitié-moitié“ besteht je zur Hälfte aus Le Gruyère AOP und Vacherin Fribourgeois AOP. Es gibt aber Varianten: So vielfältig wie die Schweizer Käsesorten sind auch die regionalen Varianten des Käsefondues. Ein Schweizer Tipp aus allen Regionen: Das Fondue am besten in 8er-Form rühren, das verhindert, dass der Käse in der Mitte ankocht.

Die Geschichte des Schweizer Raclette hat ihren Ursprung bei Sennern und Winzern. An kalten und feuchten Herbsttagen wärmten sie sich am Feuer auf. Ein großes Stück vom Käselaib wurde direkt über dem offenen Feuer erwärmt und der geschmolzene Käse auf ein Stück Brot geschabt. Es gibt zwei Sorten von Schweizer Raclette: Walliser Raclette AOP und Raclette Suisse. Raclette Suisse wird noch nach altem Rezept mit handwerklichem Können in vielen Regionen am Alpenkamm hergestellt. Walliser Raclette AOP wird ausschließlich im Kanton Wallis aus Rohmilch hergestellt.