Freude am attraktiven Garten – auch im Winter

Klein, aber fein ist die Auswahl der Winterblüher – wie beispielsweise die Zaubernuss. Foto: pixabay.com / Bund deutscher Baumschulen e.V. / akz-m

Freude am attraktiven Garten – auch im Winter

(akz-m) Gute Planung ist alles – das gilt auch für den eigenen Garten, an dem Nutzer ganzjährig ihre Freude haben wollen. Selbst im Winter bezaubert ein Garten mit eigenem Charme, wenn er richtig angelegt und mit passenden Hölzern und Sträuchern bestückt ist.

Gerade bei großen Flächen übernehmen freistehende Gehölze eine wichtige Funktion. Sie gliedern Flächen und geben Gärten eine Struktur. Die richtigen Stauden und Gräser sorgen mit winterhartem Grün für erfrischende Farbtupfer. Dazu zählen beispielsweise die im Frühjahr weiß-rosa blühenden Pfingstrosen, die robuste rot-violett blühende Bergenie oder der attraktive Winter-Schneeball.

Zarte Strukturen an frostig-kalten Tagen

Zahlreiche Gräser und Stauden glänzen an kalten Tagen mit sanften Farben. Ein robuster, pflegeleichter Bodendecker ist der Wollziest. Er setzt mit seinen flauschigen, graugrünen Blättern malerische Akzente. Ziergräser wie Chinaschilf oder Rutenhirse bringen frisches Grün oder auch Blau-, Rot- oder Bronze-Nuancen in den Garten. Besonders schön sind die zarten Strukturen von gefrorenem Atlas-Schwingel oder das faszinierende Eisblau des Blauschwingels.

Klein, aber fein ist die Auswahl der Winterblüher. Dazu gehört die Zaubernuss oder der für Hauswände geeignete Winterjasmin, der bei milder Witterung um die Weihnachtszeit seine gelben Blüten zeigt. Auch verwelkte Blätter haben ihren ganz eigenen Charme. Rot-braun glänzt auch im Winter etwa eine Buchenhecke.

Was blüht wann und wie, welcher Boden ist geeignet und welche Pflege brauchen Bäume, Stauden und Pflanzen? Eine breite Auswahl und professionelle Beratung finden Interessierte in Baumschulen vor Ort oder unter www.gruen-ist-leben.de.

„Wintergrün“ heißen übrigens Pflanzen, die auch in den kalten Monaten grüne Blätter oder Nadeln tragen. Sie erneuern ihr Grün mit Beginn der neuen Vegetation. „Immergrün“ sind dagegen Gewächse, die Nadeln oder Blätter über mehrere Jahre tragen.

Farbige Pinselstriche

Wenn die farbenprächtige Sommer-Konkurrenz schläft, kommen manche Bäume mit ihrer schönen Rinde erst so richtig zur Geltung. Der Zimtahorn zieht die Blicke auf sich, wenn er auch schon in jungen Jahren seine samtbraune Rinde in breiten Bahnen aufrollt und später abwirft. Mutter Natur ist eine Künstlerin, die gerne den Pinsel schwingt – eine feine weiße Zeichnung auf olivgrüner Rinde zeichnet den Schlangenhautahorn aus, helle Längsstreifen auf rotem Grund den Rote-Streifen-Ahorn. Wer breite, ockergelbe Streifen bevorzugt, für den ist die Mahagoni-Kirsche das Richtige.