Die kühlen Monate nutzen: Poolsanierung zu Hause

Foto: Massar Koblenz / akz-m

Die kühlen Monate nutzen: Poolsanierung zu Hause

(akz-m) Wiederverwerten und Upcycling – das sind zwei Worte unserer Zeit. Man will möglichst wenige Ressourcen verschwenden und deshalb lieber das Vorhandene „aufpeppen“. In der Schwimmbadbranche spiegelt sich dieser Trend in zahlreichen Poolsanierungen wider. Wer in den 1970er-Jahren oder früher einen Pool gebaut hat, der hatte oft weder das Energiesparen noch den Komfort im Fokus. Auch die ästhetischen Vorstellungen waren andere als heute. Hat man dunklen Farben und eher dominant wirkenden Designs den Vorzug gegeben, geht es jetzt dezenter zu.

Durchdachte Sanierung

Transparenz, Purismus, schlichte Eleganz – so kann man moderne Poolanlagen beschreiben. Wer noch ein „altes Hündchen“ im Keller oder im Garten hat, muss nicht ans „Zuschütten“ denken. Denn professionelle Schwimmbadbaufachunternehmer, die man beim Bundesverband Schwimmbad & Wellness unter www.bsw-web.de findet, können den Pool mit einer durchdachten Sanierung in die Neuzeit heben. Dabei spielt vor allem die Energieeffizienz eine große Rolle. So kann beispielsweise eine Wärmepumpe zum Einsatz kommen, die bei einem Verbrauch von 1 kWh Strom je nach Außentemperatur bis zu

4 bis 5 kWh Wärme liefert. Auch eine Schwimmbadabdeckung, die den Energiebedarf des Pools um bis zu 80 Prozent senkt, gehört dazu.

Zeitgemäße Poolausstattung

Den veränderten Komfortansprüchen lässt sich ebenfalls Rechnung tragen. War es früher üblich, den Pool von Hand zu schrubben, überlässt man nun die Pflege Reinigungsrobotern. Für die Kontrolle der Wasserwerte setzt man auf moderne Geräte, die vieles von selbst machen und per Touchscreen zu bedienen sind. Auch die Poolnutzung ist bequemer geworden. Schwalldusche, Sprudelliege und Massagedüsen sind gängiges Wohlfühlzubehör. Und Unterwasserscheinwerfer sind mittlerweile übliche Accessoires für „den schönen Schein“. Insgesamt kann man den Pool nun auch mehr als Designobjekt gestalten. Denn selbst zweckmäßige Einbauteile präsentieren sich als raffinierte Hingucker. Pools, die zur Zeit ihrer Errichtung als Spielplatz für die Kinder konzipiert waren, müssen nicht ungenutzt bleiben, wenn der Nachwuchs auszieht. Statt Rutsche und Sprungbrett lässt sich zum Beispiel mit einer Gegenstromanlage ein Becken zum Bahnen schwimmen und Auspowern bauen. Frei nach dem Motto: „Jeder Lebenssituation ihre eigene Poolausstattung“ hat die Schwimmbadbranche vielfältiges Zubehör im Angebot, mit dem das Wasserbecken zum Wunschbecken wird.