Schlank und stark: Speicherofen spendet wohlige Wärme über Stunden

Hohe Decken, weitläufige Räume – der Speicherofen rundet die Modernisierung ab. Foto: Leda Werk / akz-m

Schlank und stark: Speicherofen spendet wohlige Wärme über Stunden

(akz-m) Um den Wunsch nach einem Kaminfeuer und den Wärmebedarf eines sanierten Altbaus in Einklang zu bringen, bedarf es eines besonderen Fingerspitzengefühls. Denn große, hohe Wohnräume verlangen nach Kaminöfen, die optisch präsent sind. Doch in der Regel geht mit einem großen Ofen auch eine hohe Leistung einher, was eine modernisierte Wohnung schnell überheizt.

Nur vier Kilo Brennholz – ganze zehn Stunden Wärme

Nicht so beim eleganten, fast zwei Meter hohen Colona des ostfriesischen Herstellers Leda, der seit 145 Jahren hochwertige Heizgeräte in seinem Werk anfertigt. Dieser Speicherofen nimmt die überschüssige Hitze der Flammen in seinem massiven Kern auf und verströmt die Wärme noch lange, nachdem das Feuer erloschen ist. Wie alle Öfen der Traditionsgießerei ist er aus Gusseisen. Denn dieses massive Material ist angenehm wärmeleitend und für seine außerordentliche Hitzebeständigkeit sowie Speicherkraft bekannt (www.leda.de).

Schlank im Design, ist er zugleich ein Kraftpaket, das durch seine Ausdauer punktet. In ihm stecken 480 Kilogramm Schamotte und Guss-Speichermasse. Einmal aufgelegt und entfacht, genügen 4,2 Kilogramm Holz für rund zehn Stunden Wohlfühl-Atmosphäre. Über die Sichtscheibe des Ofens strahlt die Wärme in den Raum und heizt ihn zügig auf. Zugleich nimmt der Speicherkern die überschüssige Energie auf und sorgt anschließend für eine angenehme Strahlungswärme.

Der aus 13 Gussringen gefertigte Colona nutzt somit die Energie seines Feuers äußerst effizient – ein Aspekt, der in Zeiten des Klimawandels besonders wichtig ist. Die Zentral-heizung wird nachhaltig entlastet und der Bedarf an fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas merklich gesenkt. Da der nachwachsende Brennstoff Holz nur so viel Kohlenstoffdioxid (CO₂) abgibt, wie der Baum in der Wachstumsphase aus der Atmosphäre gebunden hat, werden Umwelt und Klima geschont. Zudem kommt der geringe Verbrauch an Brennholz freilich auch dem eigenen Geldbeutel zugute.