Dortmund und Umgebung: Rockgeschichte und Industriekultur

Foto: Pink Floyd Music Ltd. Courtesy of Pink Floyd Their Mortal Remains / akz-m

Dortmund und Umgebung: Rockgeschichte und Industriekultur

(akz-m) Es muss nicht immer Hamburg oder München sein. Ein weit weniger überlaufenes Ziel für Städtetrips ist der Ruhrpott, der seinen Besuchern erstaunlich viel Abwechslung bietet. Dortmund und seine Nachbarstädte atmen noch heute die Geschichte des Kohlebergbaus und begeistern Besucher mit ihrer blühenden Industriekultur. Noch bis Mitte Februar präsentiert sich Dortmund um eine Attraktion reicher. Mit der Erlebnisausstellung „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ im Dortmunder U bekommt die Stadt für insgesamt fünf Monate einen weiteren internationalen Publikumsmagnet, der schon in London und Rom große Erfolge feierte.

Kreatives Umfeld für das Dortmunder U

Seitdem 1987 die letzte Zeche geschlossen wurde, befindet sich Dortmund im Aufbruch und ent-deckt spätestens seit „RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ auch seine kreative, junge Seite. Im Unionviertel in direkter Nachbarschaft zum U ist eine lebendige Kulturszene entstanden. Um sich ein Bild von Dortmund zu machen, das weit über BVB und Kohleabbau hinausgeht, sollten Besucher der Stadt ihre Entdeckungstour hier starten.

Magischer Anziehungspunkt ist das ehemalige Brauereigebäude Dortmunder U, das heute als Kreativzentrum verschiedene kulturelle Einrichtungen und Institutionen beherbergt. Mit der Eröffnung der Pink Floyd-Retrospektive „Their Mortal Remains“ am 15. September bietet das U auf 1.000 Quadratmetern einen guten Grund mehr, nach Dortmund zu kommen. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch das Universum von Pink Floyd. Auf einzigartige Weise lässt das multimediale Event die Erfolgsgeschichte der Rockband lebendig werden, die Anfang der 80er anlässlich ihrer „The Wall“ Tour auch in den Dortmunder Westfalenhallen gastierte. Ein individueller Audioguide begleitet jeden Besucher per Kopfhörer. Songs sowie Interviews werden so punktgenau passend zu den mehr als 350 Exponaten abgespielt. Zu sehen gibt es Filme, Fotos und persönliche Notizen, Original-Instrumente und -Requisiten sowie Erinnerungsstücke, die vom Aufstieg der Rockgiganten bis zu ihrer offiziellen Auflösung im Jahr 2015 erzählen.

Die Erlebnisausstellung ist noch bis zum 10. Februar montags bis mittwochs von 10 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 10 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.pinkfloydexhibition.de.