Moderne Alpenküche – Schweizer Nationalgerichte

Foto: Brigitte Sporrer / Käse aus der Schweiz / akz-m

Moderne Alpenküche – Schweizer Nationalgerichte

(akz-m) Die Schweiz ist nicht nur das Land, das uns mit Schokolade, Uhren und Taschenmessern versorgt, auch die eidgenössischen Nationalgerichte erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder: Schweizer Käsefondue, Raclette und Rösti sind ideale Vertreter der modernen Alpenküche.

Sie bieten viel Geschmack und Abwechslung, lassen sich einfach und unkompliziert zubereiten und machen jedes Essen zu einer kleinen Erlebnisreise in die Schweizer Bergwelt mit ihren Almwiesen und urigen Berghütten. Unverzichtbar für nahezu alle Gerichte: Schweizer Käseoriginale wie Appenzeller, Le Gruyère AOP, Raclette Suisse, Walliser Raclette AOP und Schweizer Emmentaler AOP. Sie geben Schweizer Nationalgerichten ihr ganz besonderes Aroma.

Rund 22 Kilogramm Käse isst jeder Schweizer durchschnittlich pro Jahr. Wie viel davon zum Schmelzen auf Raclettepfännchen oder ins Caquelon (den Topf zur Zubereitung des Schweizer Käsefondues) wandert, ist nicht bekannt.

Fest steht jedoch, dass Raclette und Käsefondue zu den beliebtesten Gerichten der Schweiz zählen. Der Überlieferung nach wurde das erste Raclette von Bergbauern genossen. Sie erwärmten ihren Käse direkt über dem offenen Feuer und schabten (frz. „racler“) ihn anschließend auf ein Stück Brot. Klassisch isst man zum Schweizer Raclette kleine Kartoffeln, die sogenannten „Gschwellti“, Cornichons und eingelegte Silberzwiebeln. Eine exotische Variante, die optisch und geschmacklich nicht weniger überzeugt: Das Raclette zur Abwechslung mal mit edlen Feigen und Granatapfelkernen servieren.

Raclette mit Feigen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 4 Personen): 800 g Original Schweizer Raclettekäse, 800 g Kartoffeln, Silberzwiebeln, Cornichons, 4 Feigen, 1–2 Granatäpfel, Pistazien, ungesalzen, Salz, Pfeffer bei Bedarf

Zubereitung: Die Kartoffeln waschen und mit Schale im Dampfkochtopf 10 Minuten garen. In der Zwischenzeit die Granatapfelkerne auslösen und die Feigen in Scheiben schneiden. Für das Raclette einige Granatapfelkerne zusammen mit ein paar Feigenscheiben in die Raclette-Portionspfannen geben, nach Wunsch leicht würzen, mit Raclettekäse belegen und im Raclette-Grill schmelzen. Danach mit grob gehackten Pistazien bestreuen.

Wichtig dabei: Die Rinde kann bedenkenlos mitverzehrt werden, denn Raclette Suisse und Walliser Raclette AOP werden seit jeher ohne den Konservierungsstoff Natamycin (E235) hergestellt.