O Du Fröhliche! Tipps gegen Advents- und Weihnachtsstress

Darf´s ein bisschen mehr sein? An Weihnachten schon, doch Achtung … der Magen dankt es einem, wenn man trotz leckerer Versuchungen nicht allzu sehr über die Stränge schlägt. Foto: Konstantin Yuganov / stock.adobe.com / akz-m

O Du Fröhliche! Tipps gegen Advents- und Weihnachtsstress

(akz-m) Geliebt und gefürchtet: die Traditionen vor und während der Weihnachtstage. Denn dazu gehören nicht nur Besinnlichkeit und Miteinander. Sondern auch die stressige Geschenke-Suche, die aufwendige Weihnachtsbäckerei und schließlich die opulenten Feiertagsmenüs. Am Ende dieser „furchtbar-wunderbaren“ Zeit bleibt aber die positive Erinnerung, so dass es ein Jahr später meist wieder ähnlich läuft. Was kann man also tun, um den Genuss zu behalten, die Begleiterscheinung aber zu mindern?

Stressfallen erkennen

Die Adventszeit ist aus vielerlei Gründen auch emotional anstrengend. Das gilt für die Suche nach Geschenken (oft erst in letzter Minute) ebenso wie für die Planung der festlichen Aktivitäten. Gerade bei letzterem entbrennt oft Streit. Deshalb besser frühzeitig planen (auch die Geschenke) und Streitthemen vielleicht später in gelöster Atmosphäre klären. Für Kinder ist Weihnachten toll, aber manchmal so aufregend, dass die Vorfreude ihnen auf den Magen schlägt. Austoben im Freien und beim Baumschmücken oder Backen zu helfen kann schon reichen, um der Energie eine Richtung zu geben.

Das gesunde Maß beachten

Die Weihnachtszeit ist vor allem durch eines geprägt: Es gibt von allem zu viel. Angefangen vom schon beschrieben Stress bis hin zu den kulinarischen Verlockungen. Eigentlich geht es in der Adventszeit doch aber um „Innehalten“. Modern ausgedrückt: Einfach mal „chillen“ und bewusste Pausen einlegen. Das hilft beim Geschenke-Suchen in der Stadt ebenso wie beim üppigen Braten oder den Weihnachtskeksen.

Tipps für die Festtage:

• Normale Mengen essen: Heißhunger z. B. durch eine Vorspeise auffangen. Besonders vorsichtig sein am Buffet (zählen Sie immer mit, wie oft Sie schon da waren).

• Langsam essen: Damit verhindern Sie z. B. als Gast das eilige Nachlegen und helfen Ihrer Verdauung.

• Alkohol in Maßen: Trinken Sie nur für Sie verträglichen Alkohol. Glühwein führt z. B. bei vielen Menschen zu Sodbrennen. Trinken Sie lieber wenig, aber dafür mit Genuss!

• Vorsicht vor Fettem: Viele weihnachtliche Gerichte sind besonders fett. Nehmen Sie zur Sättigung lieber eine große Portion Gemüse bzw. Beilagen.

• Hilfsmittel: Um die Verdauung zu erleichtern, sind Tees mit Anis, Fenchel und Kümmel ein Klassiker. Hilfreich und gar nicht bitter sind homöopathische Globuli des Brechnussbaumes, Nux vomica D6.