Vorsorge, Haus & Co.: Finanzielles mit der Familie besprechen

Foto: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG / akz-m

Vorsorge, Haus & Co.: Finanzielles mit der Familie besprechen

(akz-m) Lebensmittel, Strom, Öl und Gas: Alles wird teurer. Grund dafür ist die Inflation in Deutschland, die seit Monaten so hoch ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bürgerinnen und Bürger fürchten, dass sie sich im Alltag einschränken müssen, insbesondere ältere Menschen, deren Rente knapp bemessen ist. Viele von ihnen besitzen eine Immobilie, dennoch kalkulieren sie mit spitzem Bleistift. Doch aus Scham vor Gerede in der Nachbarschaft und in der Familie verschweigen sie ihre finanziellen Probleme: Über Geld zu reden ist für viele Menschen immer noch ein Tabu.

Finanzthemen offen auf den Tisch bringen

Verbraucherzentrale und Finanzcoaches empfehlen, solche Gedanken und Ängste zu überwinden. Mindestens einmal pro Jahr sollten Senioren und Seniorinnen mit den eigenen Kindern, Geschwistern oder den engsten Freunden über Gelddinge sprechen. Das Gespräch ersetzt aber nicht das Anlegen eines sogenannten Notfallordners. Viele ältere Menschen schieben diese Aufgabe vor sich her, weil es zeitintensiv ist, alle Unterlagen zusammenzustellen. Doch für die Vertrauten ist ein auf Stand gehaltener Ordner im Falle eines Falles eine große Erleichterung. Der Ordner sollte Angaben zum Bankkonto und Sparguthaben enthalten, Kopien von Miet- und Telekommunikationsverträgen, von Versicherungspolicen sowie eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung. Zusätzlich sollte eine vertraute Person eine Bankvollmacht erhalten. Auch davon gehört eine Kopie in den Ordner.

Optionen zur Altersfinanzierung erörtern

Sich ein Herz zu fassen und über Geld zu reden, kann betroffenen Menschen aber auch Optionen aufzeigen, um den finanziellen Spielraum für den Lebensabend zu erweitern. Gemeinsam mit den Kindern oder anderen Vertrauten können sie entscheiden, ob eine Immobilienverrentung für sie infrage kommt. Diese Form der Altersfinanzierung hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland etabliert. Die Immobilie wird dabei an ein Unternehmen verkauft, doch die Kunden und Kundinnen dürfen lebenslang an ihrem Lieblingsplatz wohnen bleiben und erhalten eine Rentenzahlung. Sozial nachhaltige Anbieter sichern die Seniorinnen und Senioren ab durch einen Eintrag des Wohnrechts und der Rentenzahlung im Grundbuch und entlasten sie zudem von den Kosten der teuren Instandhaltung. Mehr Informationen erhalten sie unter www.deutsche-leibrenten.de