Tipps zum Brandschutz

Wer neue Rauchmelder benötigt, sollte beim Kauf einige Qualitätskriterien beachten. Foto: Ei Electronics / akz-m

Tipps zum Brandschutz

(akz-m) Kerzenschein gehört für viele Menschen fest zum täglichen Leben dazu. Doch immer dann, wenn der Kerzenschein für Gemütlichkeit sorgt, steigt auch die Brandgefahr. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht aus, damit ein Zimmer oder sogar eine ganze Wohnung in Flammen steht.

Frühzeitig erkennen, rechtzeitig reagieren

Im Fall der Fälle ist es wichtig, einen Brand so schnell wie möglich zu bemerken. Rauchmelder erkennen den entstehenden Rauch frühzeitig und machen mit einem lautstarken Signalton auf die drohende Gefahr aufmerksam. Folglich ist es ratsam, die eigene Rauchmelder-Ausstattung zu kontrollieren. Hersteller Ei Electronics empfiehlt, dafür in drei Schritten vorzugehen.

Schritt 1:

Zunächst gilt es zu prüfen, ob in allen vorgeschriebenen Räumen Rauchmelder installiert sind: In Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren, die als Rettungsweg dienen, sind sie bundesweit Pflicht – in Berlin und Brandenburg zusätzlich in Aufenthaltsräumen wie dem Wohnzimmer. Dort ist die Installation allerdings auch ohne Vorschrift empfehlenswert.

Schritt 2:

Anschließend sollte ein Funktionstest ausgeführt werden. Ein Druck auf den Testknopf reicht – ertönt ein Signal, ist alles in Ordnung. Dabei am besten gleich die Raucheintrittsöffnungen prüfen. Diese sollten frei von Staub und Insekten sein. Kleine Verschmutzungen können ggf. mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Schritt 3:

Zum Schluss ist ein Blick auf das Austauschdatum wichtig, das auf jedem Gerät vermerkt ist. Nach spätestens zehn Jahren sollte der Melder ausgetauscht werden, denn mit zunehmender Lebensdauer beeinträchtigen beispielsweise Staubablagerungen und Korrosion die Sensorik.