Der geheime Service-Schlüssel für Kreuzfahrten

Auf Schiffen mit einer überschaubaren Gästezahl kennt die Crew häufig schon nach kurzer Zeit persönliche Vorlieben. Foto: nicko cruises Schiffreisen / akz-m

Der geheime Service-Schlüssel für Kreuzfahrten

(akz-m) Route, Kabine, Preis – Wer eine Kreuzfahrt auswählt, vergleicht meist die offensichtlichen Kriterien. Wie persönlich und erholsam die Reise tatsächlich wird, kann jedoch eine Zahl verraten, die nur die wenigsten Urlauber kennen: das sogenannte Passenger-Crew-Ratio.

Der Fachbegriff beschreibt, wie viele Gäste rechnerisch auf ein Crewmitglied kommen. Auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen liegt dieser Wert häufig bei etwa drei Passagieren pro Crewmitglied, auf manchen großen Schiffen kann er sogar über vier liegen. Je niedriger diese Zahl ist, desto mehr Zeit und Aufmerksamkeit kann die Besatzung dem einzelnen Gast widmen. Das macht sich beim Service im Restaurant ebenso bemerkbar wie an der Bar, der Rezeption oder bei individuellen Fragen und Wünschen. Auf Schiffen mit einer überschaubaren Gästezahl kennt die Crew häufig schon nach kurzer Zeit persönliche Vorlieben – vom Lieblingsgetränk bis zum bevorzugten Sitzplatz.

Erfahrene Kreuzfahrturlauber kennen diesen Geheimtipp und suchen daher gezielt nach Schiffen mit einem niedrigen Passenger-Crew-Ratio. Bei der kleinen Vasco da Gama von nicko cruises (www.nicko-cruises.de) liegt der Wert beispielsweise bei 1,8. Damit kümmert sich bei rund 1.000 Passagieren ein Crewmitglied um weniger als zwei Gäste.

Liegezeiten sind entscheidend

Auch lange Liegezeiten können entscheidend dazu beitragen, dass sich eine Kreuzfahrt weniger wie ein eng getaktetes Abfertigungsprogramm anfühlt. So bleibt dann mehr Zeit für ausgedehnte Ausflüge, individuelle Erkundungen oder einen entspannten Abend an Land. Reiseziele werden nicht bloß „abgehakt“, sondern können wirklich erlebt werden.

Hinzu kommt, dass Schiffe dieser Größe teilweise schmalere Wasserstraßen und besondere Passagen befahren können, die den „Großen“ verwehrt bleiben. Auf den Nordeuropareisen der Vasco da Gama gehören dazu beispielsweise die berühmte Innenpassage, besondere Fjorde oder die Fahrt am Moskstraumen vorbei. Auch auf Fernreisen profitieren Gäste von diesem Konzept: Im Februar und März des kommenden Jahres nimmt sich die Vasco da Gama besonders viel Zeit für Japan und verbindet die faszinierende Kultur des Landes mit vielfältigen Stopps entlang der japanischen Küste sowie in Vietnam. Wer bei der Buchung also nicht nur auf Route, Kabine und Preis achtet, sondern auch auf das Passenger-Crew-Ratio, Schiffsgröße und Liegezeiten, erhält einen deutlich besseren Eindruck davon, wie persönlich und entschleunigt eine Kreuzfahrt tatsächlich sein kann.