Halt in unsicheren Zeiten
(akz-m) Globale Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Spannungen – die Gegenwart fühlt sich für viele wie ein permanenter Ausnahmezustand an. Das Edeka-Nachbarschaftsbarometer liefert ein Stimmungsbild, das die wachsenden Zukunftsängste der Deutschen dokumentiert und zeigt, wo Menschen Halt finden: in der direkten Nachbarschaft (www.nachbarschaftsbarometer.edeka).
Mehr als die Hälfte der Befragten (57 %) empfindet die Lage in Deutschland und der Welt als Krisenzustand. Doch mitten in dieser Unsicherheit zeigt sich die Nachbarschaft als stabilisierender Faktor: 60 % erleben sie zumindest teilweise oder (sehr) stark als Unterstützung, bei sehr engem Kontakt sogar 79 %.
Das nachbarschaftliche Zusammenleben wird überwiegend positiv bewertet: 69 % empfinden es als (sehr) gut. 22 % haben einen (sehr) engen Austausch mit ihrer Nachbarschaft und nur 6 % überhaupt keinen.
Ein Schwerpunkt des Barometers liegt auf den Zukunftsängsten. Zwei Drittel blicken aufgrund des Kriegs in der Ukraine mit Sorge in die Zukunft. 60 % empfinden die Rolle der USA als bedrohlich, fast jede(r) Zweite fürchtet das Erstarken rechtspopulistischer Parteien. Sorgen betreffen finanzielle Unsicherheit (49 %), eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands (45 %) sowie die Folgen des Klimawandels (42 %). Besonders groß ist die Angst vor finanzieller Instabilität bei den 16- bis 29-Jährigen (61 %).
Fast jede(r) Dritte (29 %) hat (sehr) starke Angst vor der nahen Zukunft. Etwa jede(r) Vierte (24 %) lagert Lebensmittel, 23 % halten Dokumente griffbereit und 31 % schließen weitere Vorsorge nicht aus. Die Unsicherheit verstärkt zudem das Informationsbedürfnis: 35 % informieren sich heute intensiver über Nachrichten als noch vor drei Jahren.
Der Blick nach vorn fällt gemischt aus: 41 % bewerten die Zukunftsaussichten für Deutschland (sehr) pessimistisch, nur 4 % sehr optimistisch. Deutlich positiver ist das Bild bei Menschen mit stabilem nachbarschaftlichem Austausch: 71 % von ihnen blicken optimistischer in die Zukunft.
Zusammenhalt nebenan wird zum stabilisierenden Faktor: 60 % erleben ihn als Unterstützung, bei sehr engem Kontakt 79 %. Hoffnung schöpfen 61 % vor allem im persönlichen Umfeld. 23 % sehen in der Nachbarschaft einen Hoffnungsträger.
Edeka unterstützt diesen Zusammenhalt aktiv: Über 3.200 regional verwurzelte Kaufleute engagieren sich für lokale Projekte – von der Unterstützung sozialer Einrichtungen über Schulprojekte bis hin zum Gespräch im Markt – und übernehmen so Verantwortung direkt vor Ort.