Früher, höher, später: Die Gartensaison verlängern mit einem Hochbeet-Aufsatz

Ein Frühbeetaufsatz schützt vor kalten Temperaturen und harten Winden. Sind die Pflanzen robust genug und die Tage wärmer, baut man den Schutz ab. Foto: Juwel / akz-m

Früher, höher, später: Die Gartensaison verlängern mit einem Hochbeet-Aufsatz

(akz-m) Gärtnern im Hochbeet ist aus vielerlei Gründen eine gute Idee. Im Inneren verrotten Äste und Laub zu einem nährstoffreichen Boden für die Pflanzen. Dank der Höhe sät, jätet und erntet man rückenschonend. Und weil die Sonne nicht nur von oben auf das Gemüse scheint, sondern auch die Seiten des Beetes erwärmt, beginnt die Gartensaison im Hochbeet früher. Das gilt besonders, wenn man ihm einen Frühbeet-Aufsatz verpasst. Der Clou: Innerhalb dieses Aufsatzes herrscht ein milderes Klima als im Freien – und das verlängert die Gartensaison.

Frühbeet-Aufsatz kurz erklärt

Ein Frühbeet-Aufsatz steht direkt auf dem Hochbeet. Wände und Dach aus Glas oder lichtdurchlässigem Kunststoff fangen Sonnenstrahlen ein und halten kalte Winde ab. Für den einfachen Zugriff und zum Luft- und Temperaturaustausch lassen sich Dach und zum Teil auch die Wände öffnen. Besonders praktisch und durchdacht ist das Kombi-Set „Timber“ von Juwel, bestehend aus einem Hochbeet und dem passenden Aufsatz, Thermohaus genannt. Letzteres wird bei Bedarf einfach auf den Unterbau gesetzt. Dank der wärmeisolierenden Hohlkammerplatten herrscht ein Mikroklima, in dem sich frühe Keimer und spätes Gemüse äußerst wohl fühlen. Juwel hat übrigens auch ein breites Angebot von Frühbeeten, die direkt auf der Erde stehen können.

 

Früher Start in die Saison

 

Mit einem Frühbeet kann man einige Wochen eher mit der Aussaat und dem Pflanzen beginnen, schließlich erwärmt sich die Luft innerhalb der Scheiben schneller. Die Saison startet also deutlich früher als in den Beeten ohne Dach. Erbsen, Frühmöhren, Radieschen, Spinat und diverse Salate beispielsweise lassen sich hier auch schon Ende Februar aussäen. Außerdem eignet sich dieses Mikroklima optimal, um empfindliche Gemüsesorten vorzuziehen, bevor sie später ins Freie umziehen.

Späte Ernte

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, neigt sich die Gemüsesaison ihrem Ende entgegen. Ein Frühbeet-Aufsatz als Mini-Gewächshaus zögert dieses Ende allerdings um einige Wochen hinaus. Selbst winterfestes Gemüse ist hier gut vor Wind und Wetter geschützt. Wichtig ist, gelegentlich zu lüften.

Im Sommer

In der warmen Jahreszeit baut man den Aufsatz ab. Das Thermohaus von Juwel etwa lässt sich einfach auseinandernehmen und platzsparend verstauen. Der Hersteller hat allerdings auch ein Modell im Programm, das den ganzen Sommer über seine Dienste tut: als Insektenabwehr. Denn nimmt man beim „Bio-Protect“ die Fenster aus dem Rahmen, bleiben feinmaschige Netze, die Schädlinge den Zutritt verwehren. Mehr Informationen gibt es auf juwel.com.