10 goldene Regeln für den Schwimmbadbau

Ein Sonnenplatz für den Pool. Foto: Vita Bad / akz-m

10 goldene Regeln für den Schwimmbadbau

(akz-m) Ein Swimmingpool im Garten kann vielseitig genutzt werden. Damit er von Anfang an erfüllt, was sich der Poolnutzer wünscht, hat der Bundesverband Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw) 10 goldene Regeln für den Schwimmbadbau veröffentlicht.

1. Poolbauer finden: Der Bau eines Schwimmbades erfordert Fachkenntnisse und gehört in die Hand eines Profis. Poolexperten findet man beim Bundesverband Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw) auf www.bsw-web.de.

2. Budget festlegen: Wichtig ist, einen Finanzrahmen festzulegen und ihn gegenüber dem Poolbauer zu kommunizieren. So kann dieser erklären, was möglich ist und wie er „das Beste“ aus dem Budget herausholen kann.

3. Sonnigen und windstillen Platz suchen: Die Sonne ist die preiswerteste Energiequelle, um das Becken zu erwärmen. Daher ist ein sonniger und windstiller Platz im Garten ideal.

4. Grobverschmutzung verhindern: Herabfallende Blätter und Äste verschmutzen die Wasseroase unnötig, weshalb sie nicht direkt unter Bäumen gebaut werden sollte.

5. Nutzungsart berücksichtigen: Soll das Becken zum sportlichen Schwimmen, zur Massage oder als Spielplatz für die Kinder genutzt werden? Danach richten sich die Beckenausgestaltung – beispielsweise mit einer Flachwasserzone – sowie das passende Zubehör wie Gegenstromanlage, Massagedüsen und Schwalldusche.

6. An die Sicherheit denken: Wenn kleine Kinder den Pool nutzen werden, können spezielle Abdeckungen, Poolalarmsysteme und Zäune die Sicherheit erhöhen. Poolexperten wissen darüber Bescheid.

7. Abdeckung nicht vergessen: Schwimmbadabdeckungen verringern die Abkühlung des Wassers und reduzieren den Energiebedarf des Schwimmbeckens um bis zu 80 Prozent. Daher gehört ein „Deckel“ auf jeden Pool.

8. Insgesamt an die Umwelt denken: Wärmepumpe, Solarabsorber und regelbare Pumpen sind nur drei Beispiele für Energieeffizienz im Pool. Fragen zum nachhaltigen Poolbetrieb beantwortet der Schwimmbadfachbetrieb.

9. Baurechtliche Bestimmungen beachten: In der Regel braucht man für Pools mit bis zu 100 Kubikmeter Wasserinhalt keine Baugenehmigung. Allerdings kann es je nach Baugebiet und Bundesland Abweichungen geben, die man bei den örtlichen Baubehörden erfragen kann.

10. Poolpflege – so bequem wie möglich machen: Komfortzubehör wie ein Reinigungsroboter oder eine automatische Dosieranlage zur Kontrolle und Regulierung der Wasserwerte erleichtern die regelmäßige Pflege.