Tipps für ein angenehmeres Wohnklima: Hitzeschutz in Wohnräumen

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Tipps für ein angenehmeres Wohnklima: Hitzeschutz in Wohnräumen

(akz-m) Lüften ist am effektivsten, je kühler es draußen ist – besonders in den Nacht- und Morgenstunden. Mit einem Thermometer, welches die Außen- und Innentemperatur misst, lässt sich dies objektiv messen.

Über die Fenster dringt ein Großteil der Wärme in den Innenraum ein. Die Anbringung eines Sonnenschutzes ist deshalb wichtig. Rollläden und Außenjalousien sind besonders wirksam, weil sie von außen angebracht werden und dadurch viel Wärme abhalten. Mieter müssen vor Anbringung von außen den Vermieter um Erlaubnis fragen. Fördermittel gibt es bei der KfW. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume. Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.

Langfristig Energie sparen

Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom. Wer ein Klimagerät benutzen will, sollte daher ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse (am besten A+++) wählen. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Bei der Auswahl sollte auch auf den Geräuschpegel des Klimageräts geachtet werden. Vor der Anschaffung eines Klimageräts sollte zunächst ein simpler Ventilator ausprobiert werden. Er ist in Anschaffung und Betrieb erheblich preiswerter als ein Klimagerät. Ventilatoren senken zwar nicht die Raumtemperatur, aber sie sorgen für eine gefühlte Kühlung.

Bepflanzungen sorgen für eine natürliche Verschattung auf Wänden und Dächern und tragen dadurch und durch Wasserverdunstung zur Kühlung bei. Eine gute Dämmung des Dachs und der Außenwände sorgt im Sommer für angenehme Innentemperaturen und spart im Winter Heizkosten ein. Dachüberstände und Terrassendächer verringern eine direkte Sonneneinstrahlung ins Haus.

Unabhängige Beratung

„Die Energieberater der Verbraucherzentrale beraten Verbraucher individuell und vor allem unabhängig zu geeigneten Hitzeschutzmaßnahmen“, erläutert Stefan Materne, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Verbraucher erhalten außerdem Informationen zu den Themen Haustechnik, Sanierung und dem Hausbau. Die Beratung findet persönlich, telefonisch oder online statt. Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.