Rasenpflege ist ganzjährig elementar wichtig

Foto: Compo / akz-m

Rasenpflege ist ganzjährig elementar wichtig

(akz-m) Satt, grün und dicht, frei von Unkraut und Moos, so stellt man sich den idealen Rasen vor. Ganz ohne Einsatz ist der Traum nicht zu realisieren – aber mit ein wenig Planung lässt sich der grüne Teppich dauerhaft anlegen. Übrigens decken schon zwei Quadratmeter einer dichten, gesunden Rasenfläche den täglichen Sauerstoffbedarf eines Menschen: Daher ist es auch mit Blick auf die Umwelt sinnvoll, für ein gesundes Wachstum des Rasens zu sorgen.

Tipps für das perfekte Grün

Einige Punkte gilt es zu beachten: Mähen, Bewässern, Düngen, Vertikutieren und Lüften sowie Nachsäen und Laub entfernen machen die Basispflege aus. Regelmäßiges Mähen macht den Rasen zudem dicht und strapazierfähig. In den Sommermonaten wird der Rasen besonders stark beansprucht. Pralle Sonne, Trockenheit und die intensive Nutzung hinterlassen ihre Spuren. „Wir empfehlen spätestens im Herbst unseren Herbst-Rasen Langzeit-Dünger. Dank extra viel Kalium und weiteren abgestimmten Nährstoffen bereitet dieser Dünger den Rasen bestmöglichst auf den Winter vor“, erklärt Werner Peitzmann von Compo, dem Spezialisten in Sachen Rasenpflege (www.compo.de/rasenpflege).

Die richtige Düngung

Falls der Rasen im Sommer aufgrund hoher Temperaturen und starker Trockenheit sehr gelitten hat, ist nun der beste Zeitpunkt für intensive Pflege. Gerade im Herbst ist eine gezielte Nährstoffversorgung wichtig, um die Widerstandskraft der Gräser zu stärken. Der Rasen benötigt nun weniger Stickstoff, aber unbedingt reichlich Kalium. Auch gilt es, Herbstlaub und kleinen Zweigen zu entfernen, damit der Rasen ausreichend Luft bekommt und sich keine Fäulnis entwickeln kann. Sonst entstehen hier schnell kahle Stellen. „Der Langzeit-Dünger kann bei frostfreier Witterung bis Ende November angewendet werden und eignet sich ideal auch bei phosphatreichen Böden. Wichtig ist, dass der Rasen dank einer solchen Vorbereitung schon im Frühjahr mit ausreichenden Nährstoffen ausgestattet ist“, weiß Peitzmann. Spätestens ab dem ersten Frost sollte der Rasen übrigens möglichst nicht mehr betreten werden, da sonst die empfindlichen Halme abbrechen könnten. Auch trockene Frostperioden oder lang anhaltende Staunässe stellen besondere Herausforderungen an den grünen Teppich – daher ist eine sorgsame Pflege über den gesamten Jahresverlauf sinnvoll.