Tipps für die Rauchmelder-Auswahl: Woran erkennt man einen guten Rauchmelder?

Woran erkennt man einen guten Rauchmelder, der zuverlässig im Brandfall warnt und benutzerfreundlich in der Bedienung ist? Foto: Ei Electronics / istock / BrianAJackson / akz-m

Tipps für die Rauchmelder-Auswahl: Woran erkennt man einen guten Rauchmelder?

(akz-m) Da es sich bei einem Rauchmelder um ein Sicherheitsprodukt handelt, sollte die Zuverlässigkeit das wichtigste Kaufkriterium sein. Schließlich muss das Gerät Brände bereits in der Entstehungsphase erkennen, um möglichst frühzeitig durch ein lautstarkes, akustisches Signal warnen zu können.

Brandschutzexperten empfehlen Geräte mit fest eingebauter 10-Jahres-Lithium-Batterie. Sie gewährleistet über die gesamte Lebensdauer eine sichere Stromversorgung. Nach Ablauf von zehn Jahren müssen die Melder ohnehin ausgetauscht werden. Bei Modellen mit wechselbaren Batterien gilt es hingegen selbst sicherzustellen, dass diese regelmäßig rechtzeitig erneuert werden. Andernfalls riskiert man, dass der Melder nicht funktionsbereit ist oder durch ein Piepen auf die schwache Leistung der Batterie aufmerksam macht. Und fängt ein Rauchmelder an zu piepen, obwohl es nicht brennt, ist das ärgerlich – gerade nachts. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf die Verpackung. Dort sollte ein mit Flammen gefülltes „Q“ zu finden sein – ein Qualitätssiegel, das unter anderem einen besonders guten Fehlalarmschutz bescheinigt.

Welche Rauchmelder waren Testsieger?

Naheliegend ist, sich bei der Auswahl eines Gerätes an den Ergebnissen der Stiftung Warentest zu orientieren. Hier zeigt die letzte Auswertung der Zeitschrift „test“ zum Thema Rauchmelder aus dem Januar 2021, dass nur zwei der fünf Melder mit der Gesamtnote Gut (1,9) in der Kategorie Zuverlässigkeit eine Höchstplatzierung erzielen konnten: Einer der Rauchmelder war schon bei den drei Vorgänger-Tests dabei und ging jedes Mal als Testsieger hervor – der Melder von Ei Electronics. Er ist als einziger seit 15 Jahren auf dem Markt und hat seine Langlebigkeit in der Praxis bewiesen.

Unterschiede bei der Bedienung

Nicht nur technische Details, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit eines Rauchmelders sollte in die Kaufentscheidung einfließen. Beispielsweise erspart eine große Bedientaste, die sich bequem vom Boden aus mit einem Besenstiel betätigen lässt, die Leiter beim jährlichen Funktionstest. Und eine Stummschaltfunktion ist besonders dann wertvoll, wenn der Melder Alarm auslöst, obwohl es nicht brennt. Zudem gibt es Geräte, die auf blinkende LED-Signale verzichten. Insbesondere im Schlafzimmer kann das von Vorteil sein. So schläft es sich nicht nur sicher, sondern auch ungestört. Mehr Infos zu Rauchmeldern unter www.rauchmelder-sind-pflicht.de