Cellulite im Fokus: Das können Sie tun

Foto: Vasily Merkushev / Adobe Stock / akz-m

Cellulite im Fokus: Das können Sie tun

(akz-m) Etwa 80 bis 90 Prozent aller Frauen bekommen im Laufe ihres Lebens Cellulite, die sogenannte Orangenhaut an der ein oder anderen Stelle. Sie kann nicht vermieden, ihre Entwicklung aber abgeschwächt oder verzögert werden. Wichtig ist die Stärkung des Bindegewebes.

Cellulite entsteht, indem das Unterhautfettgewebe in obere Hautschichten vordringt. Diesen Prozess kann man zwar nicht aufhalten, aber mit einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung verzögern.

Zeigen sich an Bauch, Beinen und Po die für eine Cellulite typischen Dellen, ist das hauptsächlich ein kosmetisches Problem. Dennoch ist die Orangenhaut mit ihrem ungleichmäßigen Hautbild für viele Frauen sehr belastend.

Massagen aktivieren Stoffwechsel

Gewichtsschwankungen verstärken meist eine Cellulite. Besser ist eine langsame Gewichtsabnahme durch eine ausgewogene Ernährung mit wenig Kohlenhydraten, Fett und Salz. Sport mit beispielsweise gezielten Übungen für Bauch, Beine und Po, kräftigt Gewebe sowie Muskulatur und regt die Durchblutung an. Wasser im Bindegewebe wird besser abtransportiert und Fettpolster abgebaut. Massagen mit sanftem Druck, mit den Händen oder einer Trockenbürste, aktivieren zudem den Stoffwechsel im Gewebe.

Stärkung des Bindegewebes

Das Eiweiß Kollagen ist verantwortlich für die Festigkeit von Haut und Bindegewebe. Kollagenhydrolysate sind Bruchstücke von Kollagen. Eine Studie zeigt, dass die Einnahme von Kollagenhydrolysat Cellulite bei Frauen lindern kann. Eine weitere Studie deutet darauf hin, dass zur Stärkung des Bindegewebes eine Kombination aus Mikronährstoffen, unter anderem Kollagen, Hyaluronsäure und Vitamin C, sinnvoll sein kann. Hyaluronsäure bindet Wasser, wodurch es die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut fördert. Vitamin C regt die Vernetzung der Kollagenfasern an. Mehr Informationen finden Sie auf www.vitamindoctor.com.

Positives Selbstwertgefühl

Cellulite ist keine Frage der Disziplin, denn wie gesagt, kann sie nicht vermieden werden. Von den bisher genannten Tipps kann das Hautbild jedoch profitieren. Mindestens genauso wichtig ist ein positives Selbstwertgefühl. Dadurch lernt man den eigenen Körper zu akzeptieren. Wenn Sie sich selbst annehmen und gut für Ihr Wohlbefinden sorgen, werden Sie lästige Dellen als nur noch halb so störend empfinden.