Häufiger Harndrang bei Männern: Pflanzenduo gegen Entzündungen

Sägepalmenfrüchte- und Brennnesselwurzelextrakt haben unterschiedliche Wirkmechanismen, die sich sehr gut in der Behandlung BPH-bedingter Beschwerden beim Wasserlassen ergänzen. Foto: Dr. Willmar Schwabe / akz-m

Häufiger Harndrang bei Männern: Pflanzenduo gegen Entzündungen

(akz-m) Für rund fünf Millionen Männer ist häufiger Harndrang ein lästiges Dauerproblem. Meist ist aber nicht die Blase, sondern eine gutartig vergrößerte Prostata die Ursache. Oft gesellt sich noch eine chronische Entzündung dazu, die das Prostatagewebe reizt und die Beschwerden beim Wasserlassen verstärkt.

Die Prostatavergrößerung ist ein Prozess, der schleichend – teilweise schon bei Männern ab 30 Jahren – beginnt. Die Beschwerden machen sich aber oft erst viele Jahre später bemerkbar. Besonders lästig ist der verstärkte Harndrang nachts.

Früh aktiv werden

Zu Beginn einer gutartigen Prostatavergrößerung können pflanzliche Wirkstoffe die Beschwerden lindern. Hierbei sollte man auf qualitativ hochwertige Arzneimittel setzen, deren Wirksamkeit in Studien überprüft wurde. Zu den anerkannten Präparaten zählt eine Extraktkombination aus Sägepalmen-Früchten (Sabal) und Brennnesselwurzeln (Urtica) im Präparat Prostagutt forte. Der Sabal-Extrakt hemmt in der Prostata die Hormone, die das Wachstum auslösen, und entspannt die Prostatamuskulatur. Der Urtica-Extrakt wirkt unterstützend auf den Hormonhaushalt und hemmt Entzündungen. So kann sich gereiztes Prostatagewebe beruhigen. Erste positive Ergebnisse des rezeptfrei erhältlichen und gut verträglichen Arzneimittels zeigen sich bereits nach wenigen Wochen. Eine Anwendung von zwei Mal täglich über mindestens zwei Monate wird empfohlen. Die Sexualfunktion wird nicht beeinträchtigt.

Was heißt ‚öfter müssen als normal‘?

- Normale Abläufe wie z. B. Besprechungen im Job müssen häufiger als früher unterbrochen werden, weil ‚Mann‘ dringend muss.

- Auf längeren Autofahrten werden immer wieder Haltestopps notwendig.

- Der Harndrang ist so groß, dass auf kürzestem Weg die nächste Toilette aufgesucht werden muss.

Wichtig ist es, die Beschwerden nicht zu verdrängen. Manchmal liegen auch andere Ursachen vor: Eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr, Erkrankungen, Stress oder Medikamente können einen gesteigerten Harndrang auslösen. Wer frühzeitig aktiv wird, kann die Beschwerden in den Griff bekommen und das Leben wieder unbeschwerter genießen.