Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts

Psychische Erkrankungen: Jeder Erwachsene ist irgendwie betroffen. Foto: pixabay.com / akz-m

Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts

(akz-m) Zahlen, die wirklich erstaunen: Mehr als 18 Millionen Deutsche leiden aktuell an einer psychischen Erkrankung. Die Zahl entsprechender Krankschreibungen in der Arbeitswelt hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Etwa die Hälfte aller Betroffenen erkranken chronisch, weil sie sich nicht frühzeitig behandeln lassen.

Früh behandeln – großes Leid vermeiden

Zu psychischen Erkrankungen gehören eine Vielzahl von unterschiedlichen seelischen Leiden – wie etwa die Depression. Das häufige Vorkommen dieser Erkrankung zeigt, dass ausgesprochen viele Erwachsene in Deutschland direkt oder indirekt von Depressionen betroffen sind; denn nicht selten leiden Angehörige von Betroffenen gleichermaßen. Für sie führt die Erkrankung oft zu massivem Leid verbunden mit schwerwiegenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben.

So wie bei vielen Krankheiten gilt auch hier: Je früher man eine psychische Erkrankung erkennt, desto besser kann sie geheilt werden. Das Problem: Menschen sind schlecht über Symptome informiert. Sie merken zwar, dass etwas nicht stimmt, können es aber nicht einordnen und werden daher zu spät oder gar nicht behandelt.

Allen seelischen Leiden gemein ist meist ein Empfinden der Hilflosigkeit. Man fühlt sich ausgeliefert – egal ob als Betroffener, Angehöriger, Freund oder Mitarbeiter.

Ganz wichtig: Seriöse Aufklärung

Nur die wenigsten können damit umgehen – weil sachdienliche und seriöse Informationen fehlen. Hier schlägt das Online-Magazin InnenLeben unter www.innenlebenmagazin.de eine Bresche in den Dschungel der diffusen Ahnungen und des gefährlichen Halbwissens. Es liefert kostenlos nützliche Informationen rund um psychische Erkrankungen. Erfahrungsberichte und Experteninterviews zu Symptomen und Therapiemöglichkeiten helfen, die Krankheit besser zu verstehen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aufklärung ist besonders wichtig. Denn werden schon bei den ersten Anzeichen der Erkrankung Maßnahmen ergriffen, können viele Klinikaufenthalte vermieden werden. Das geht aber nur, wenn sich alle Beteiligten der drohenden Krise rechtzeitig bewusst werden.