Colitis ulcerosa: Neue Ärzte-Leitlinie empfiehlt Myrrhe-Mittel

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Colitis ulcerosa: Neue Ärzte-Leitlinie empfiehlt Myrrhe-Mittel

(akz-m) In Deutschland leiden etwa 400.000 Menschen an den chronischen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Da eine Therapie meist lebenslang erfolgt, wünschen sich viele Patienten pflanzliche Mittel, die nicht nur verträglich, sondern auch in ihrer Wirkung wissenschaftlich belegt sind. „Das Ziel der behandelnden Ärzte ist, dass der Patient zwischen den Phasen eines Erkrankungsschubs möglichst lange beschwerdefrei lebt. Um diese sogenannte Remissionsphase zu verlängern, können Ärzte bei ihren Colitis-ulcerosa-Patienten nun auch ein pflanzliches Myrrhe-Arzneimittel in die Therapie integrieren, das in der neuen Ärzte-Leitlinie empfohlen wird“, erklärt Magen-Darm-Facharzt Prof. Dr. med. Jost Langhorst, Kliniken Essen-Mitte.

Seit Mai 2018 empfiehlt die neue „S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa“ für Ärzte, die federführend von der medizinischen Fachgesellschaft der Magen-Darm-Spezialisten (DGVS) erstellt wurde, eine Myrrhe-Kombination als „pflanzliches Heilmittel“. Solche medizinischen Leitlinien sind Empfehlungen für den Arzt, die ihn bei der Behandlung seiner Patienten unterstützen. Das pflanzliche Arzneimittel wurde in die ärztlichen Therapieempfehlungen aufgenommen, weil die Datenlage eine gute Wirksamkeit und Sicherheit zeigt. So ergab beispielsweise eine Studie der Kliniken Essen-Mitte, die nach höchsten wissenschaftlichen Maßstäben durchgeführt wurde, dass die Myrrhe-Arznei zur Erhaltung der beschwerde-freien Phase bei Colitis ulcerosa vergleichbar wirksam war wie die Therapie mit einem Standardpräparat (Mesalazin).

Myrrhe-Mittel schon seit Jahren im Einsatz

„Die Ergebnisse dieser und weiterer Studien haben gezeigt, dass das pflanzliche Arzneimittel als Therapie zur Erhaltung der Beschwerdefreiheit empfohlen werden kann – so zum Beispiel für Patienten, die eine Langzeiteinnahme von synthetischen Mitteln nicht vertragen oder bei denen diese nicht helfen. Mit der Aufnahme in die aktuelle Leitlinie können Ärzte nun auch offiziell dieser Empfehlung folgen“, erklärt Langhorst und ergänzt: „In vielen Kliniken und Praxen wird das Myrrhe-Arzneimittel schon seit Jahren eingesetzt – und das nicht nur, weil es gut wirkt, sondern auch, weil die wissenschaftliche Datenlage die verschiedenen Wirkungen objektiv belegt.“

Auf der Seite www.pflanzliche-darmarznei.de gibt es weitere Informationen zu pflanzlichen Mitteln bei Darmerkrankungen und kostenlose Service wie Broschüren.