Informieren, Klarheit schaffen: Das Infotelefon Organspende hilft weiter

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Informieren, Klarheit schaffen: Das Infotelefon Organspende hilft weiter

(akz-m) Am 2. Juni war bundesweiter Tag der Organspende. Er informiert über das lebenswichtige Thema und will Vorurteile abbauen. Zudem nehmen Organempfänger den Tag zum Anlass, um Danke zu sagen: Danke für das Spenderorgan, das ihnen die Chance auf ein neues Leben ermöglicht hat. Mehr als 3.000 Patienten haben im vergangenen Jahr eine Niere, eine Leber, ein Herz oder eine Lunge bekommen. Für viele von ihnen ist das Organ „das größte Geschenk“.

Die persönliche Entscheidung zur Organspende ist eine sehr wichtige, unabhängig davon, wie diese ausfällt. Wer den eigenen Willen im Organspendeausweis dokumentiert, schafft Klarheit und entlastet seine Angehörigen.

Was ist wichtig zu wissen?

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung. Eine Organspende ist nur zulässig, wenn eine Zustimmung vorliegt. Der Wille des Verstorbenen hat Vorrang. Die Entscheidung wird nicht registriert. Liegt keine Erklärung vor, entscheiden die Angehörigen nach dem vermuteten Willen. Für die Organspende ist keiner zu alt. Maßgeblich ist, wie funktionstüchtig die Organe sind. Eine ärztliche Untersuchung zum Ausfüllen des Organspendeausweises ist nicht nötig. Welche Organe sich für die Transplantation eignen, wird nach Feststellung des Todes geklärt.

Sie haben weitere Fragen?

Kein Problem. Das Infotelefon Organspende hilft, diese zu klären. Zudem versendet das Team kostenlos Organspendeausweise oder Infobroschüren. Diese sind auch unter www.organspende-info.de downloadbar oder zu bestellen. Das Infotelefon Organspende hat die gebührenfreie Rufnummer 0800/90 40 400 und ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar.