Die Initiative soll deutlich machen, dass Kinder wichtige Fragen stellen – und dass ihre Stimmen gehört werden müssen. Foto: pexels.com / ak-m
Eine Initiative für die Stimmen der Jüngsten: „Was wäre, wenn alle Kinder den Friedensnobelpreis bekämen?“
(ak-m) Am 20. September 2026, dem Weltkindertag, richtet das World Child Forum einen visionären Aufruf an die Welt: Alle Kinder der Erde sollen gemeinsam mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden. Nicht nur ein Kind, sondern die rund zwei Milliarden Kinder weltweit. Mit dieser Initiative möchten die Organisatoren die Kraft der kindlichen Perspektive auf Frieden und Zusammenhalt sichtbar machen.
Gemeinsam Stimmen erheben
Bis zum 31. Januar 2026 entsteht eine weltweite Allianz, die diese gemeinsame Nominierung einreichen soll. Ziel ist es, nicht nur eine Stimme, sondern viele Stimmen zu vereinen, die dieselbe Frage stellen: Was bedeutet Frieden für Kinder? Das World Child Forum lädt Menschen weltweit ein, diese Frage zu stellen – im Gespräch mit Kindern, Jugendlichen und im alltäglichen Umfeld, sei es im Café, in der Straßenbahn oder bei der Arbeit.
Die Idee hinter der Initiative
Die Initiative zeigt, wie eine einfache, aber kraftvolle Idee eine globale Bewegung auslösen kann. Bernhard Hanel, einer der Initiatoren, beschreibt die persönliche Entstehungsgeschichte der Idee: Oft beginnen die größten Visionen mit kleinen Beobachtungen. Diese Initiative soll deutlich machen, dass Kinder wichtige Fragen stellen – und dass ihre Stimmen gehört werden müssen.
Chancen und Herausforderungen
Natürlich wirft ein solches Unterfangen viele Fragen auf: Ist eine Nominierung von zwei Milliarden Menschen rechtlich möglich? Welche Wirkung hätte sie? Wie werden die Stimmen der Kinder gesichert und gehört? Das World Child Forum arbeitet daran, Antworten zu finden, und lädt die Öffentlichkeit ein, aktiv mitzuwirken.
Eine Einladung zum Mitmachen
Die Initiative ist mehr als ein Appell: Sie ist eine Einladung, Kinder ernst zu nehmen und ihre Perspektiven in den Mittelpunkt zu rücken. Jeder kann mitmachen – durch Gespräche, das Teilen der Idee und die Unterstützung der Nominierung. Denn Frieden beginnt mit den Stimmen der Jüngsten.