Tipps für die nächste Wanderung

Mit guter Vorbereitung ist Wandern eine Wohltat für Körper und Geist. Foto: pixabay.com / akz-m

Tipps für die nächste Wanderung

(akz-m) Wandern durch prachtvolle Wälder und Berglandschaften ist eine wundervolle Gelegenheit, um Geist und Seele vom Alltagsstress zu befreien.

Gute Vorbereitung ist wichtig

Damit das Vergnügen ungetrübt bleibt, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Ein typischer Fehler ungeübter Wanderer ist, dass sie sich überschätzen und eine zu anstrengende Route wählen. Das Tempo des unfittesten Wanderers sollte der Maßstab bei der Planung sein. Wenn man etwa eine Familienwanderung plant, sollte man immer Pufferzeit für zusätzliche Pausen oder ein langsameres Gehtempo zugeben.

Neben gutem Schuhwerk gehört eine wind- und regenfeste Jacke ebenso wie eine wärmende Schicht (Zwiebelprinzip) mit auf die Tour – ebenso wie Sonnenschutz (Creme, Brille und Kopfbedeckung).

Wanderproviant planen

Außer der erwähnten Extraschicht an Kleidung gehört natürlich ausreichend Wanderproviant in den Rucksack. Die Vesperbrote vergisst kaum jemand, das Wichtigste aber ist Wasser. Da man beim Wandern ziemlich ins Schwitzen kommen kann, sollte ein Erwachsener für vier Stunden Wanderung mindestens einen Liter dabei haben. Gegen Krämpfe helfen isotonische Getränke mit Magnesium oder auch das Schüßler-Salz Nr. 7 (Sachets z. B. von DHU, in der Apotheke).

Für „den Fall der Fälle“ vorsorgen

In unbekanntem Terrain können auch geübte Wanderer stürzen, rutschen oder umknicken. Daher sollte man stets eine kleine Wanderapotheke dabeihaben. Hinein gehören: Desinfektionsmittel, einige (Blasen-)pflaster, Kompressen sowie ein Schmerzmittel. Für die Sofortbehandlung von Verstauchungen sind auch Arnika-Salbe und Arnica D6 Globuli sinnvoll.

Bei bestehenden Gelenkproblemen sollte man Touren wählen, die nicht übermäßig belasten. Rhus comp. Gel mit den natürlichen Wirkstoffen Rhus toxicodendron, Ledum und Symphytum kann hier unterstützen, den Schmerz zu lindern und in Bewegung zu bleiben. Wanderstöcke entlasten die Knie übrigens um bis zu 30 Prozent – sie sind daher eine sinnvolle Unterstützung.

Auf eine längere Wanderung sollte man besser nicht alleine gehen. Wenn doch, dann nur mit Handy und Trillerpfeife für Notfälle.