Farbenfrohe Pracht im Garten

Gründünger-Pflanzen erfreuen mit farbenfrohen Blüten und bereichern den Boden mit Nährstoffen Foto: Sperli / akz-m

Farbenfrohe Pracht im Garten

(akz-m) Wer für seine Beete Pflanzen wählt, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, hat über viele Monate des Jahres hinweg eine farbenfrohe Pracht im Garten. Wenn allerdings die Böden auf Dauer ausgezehrt sind, benötigen sie in regelmäßigen Abständen eine Erholungskur. Das geht am natürlichsten mit Gründünger. Denn dieser trägt wesentlich zur Gesunderhaltung des Bodens bei und steigert so langfristig den Ertrag von Gemüsekulturen oder die Blühfreudigkeit von Blumen.

Als Gründünger bezeichnet man Pflanzen, die mit ihren Wurzeln den Boden auflockern sowie mit ihrer Blattmasse neue Nährstoffe einbringen. Ganz nebenbei sorgen sie auch noch dafür, dass der Boden beschattet ist und sich kein unliebsames Kraut auf vegetationsfreien Beeten breitmacht. Die Pflanzen schützen den Boden zudem vor dem Verschlämmen und verhindern das Auswaschen von Nährstoffen. Aber das Beste: Die meisten Gründünger-Pflanzen schmücken sich mit farbenfrohen Blüten, die nicht nur uns Menschen einen schönen Anblick bieten, sondern vielen nützlichen Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen auch noch reichlich Nahrung. Die Aussaat von Gründünger schafft einen Kreislauf, der der Natur gleich doppelt hilft: Die Gründünger-Pflanzen bieten Nahrung für Insekten und Kleinstlebewesen, die wiederum für einen lebendigen, gesunden Boden sorgen. Das bringt Nährstoffe für eine gute und vitaminreich Ernte.

Ideal: fertige Mischungen

Als ideal haben sich fertige Gründünger-Mischungen zum Aussäen erwiesen, wie beispielsweise Mischungen aus dem Programm ‚Sperli‘s Bodenkur‘. Jeder Gründünger hat dabei eine individuelle Wirkung auf die Bodenstruktur. ‚Bio-Rotklee‘, ‚Bio-Bitterlupine‘ oder ‚Bio-Vital-Grün‘ können beispielsweise Stickstoff binden. Dieser wird wieder freigesetzt, wenn die Pflanzenteile in der Erde verrotten – das fördert das Wachstum nachfolgender Kulturen. Tagetes sowie Ringelblumen wirken gegen im Boden lebende Schädlinge wie Nematoden. Sie sind in der Mischung ‚Nematodenjäger‘ enthalten und eignen sich gut als Vorkultur für Kartoffeln oder Möhren. Gelbsenf und Phacelia z. B. aus der Mischung ‚Schnellgrüner‘ hingegen lockern mit ihren tief wachsenden, stark verzweigten Wurzeln den Boden und sorgen für eine gute Durchlüftung.

Gründünger sollten im Herbst auf abgeernteten Beeten ausgesät werden. Nach einigen Wochen werden die Pflanzen in den Boden eingearbeitet. Die Pflanzenreste beginnen zu verrotten und bieten so Nahrung für zahlreiche Mikroorganismen, die daraus fruchtbaren Humus bilden. Erhältlich im gut sortierten Fachhandel oder im Online-Shop unter www.sperli.de.