Spielgeräte aus Holz: Ab nach Draußen!

Wo Kinder spielen darf Holz nicht fehlen! Spielgeräte aus Holz dienen der individuellen Entfaltung der Kinder. Foto: DHV / eibe Produktion + Vertrieb GmbH, Röttingen / akz-m

Spielgeräte aus Holz: Ab nach Draußen!

(akz-m) Wo Kinder spielen darf Holz nicht fehlen! Spielgeräte aus Holz dienen der individuellen Entfaltung der Kinder. Holz als sinnliches und sympathisches Material erhöht darüber hinaus den Spielwert. Holzspielgeräte haben gegenüber alternativen Materialien wie Kunststoff oder Metall aber nicht nur pädagogische, sondern auch ökologische Vorteile.

Spielplätze im Freien sind für Kinder ein kleines Paradies. Ob Schaukel, Klettergerüst, Wippe oder Spielhaus – sie alle sprechen die kindliche Fantasie an, fördern die Bewegung und bieten Möglichkeiten des Rückzugs und der Entspannung an. Besonders kinderfreundlich sind Spielgeräte aus dem Naturprodukt Holz – denn Kinder lieben natürliche Räume und Materialien. Und wie kaum ein anderes Material ermöglicht Holz eine Vielzahl an konstruktiven Varianten. Dennoch müssen Kinder heute immer öfter auf Spielgeräten ganz aus Recyclingkunststoff oder Metall spielen – meist aus rein wirtschaftlichen Gründen. Dabei wird häufig lediglich der höhere Materialpreis der Alternativmaterialen gegen deren vermeintlich geringere Unterhaltskosten verrechnet. Doch wer sich genau informiert, wird schnell die Nachteile erkennen: So verlangt beispielsweise bereits die Herstellung des Grundproduktes bei ihnen einen sehr hohen Energieeinsatz. Dagegen ist die Gesamtenergie- und Ökobilanzbilanz von Holz geradezu unschlagbar, zumal es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Aspekte, die gerade angesichts der anhaltenden Klimaschutzdiskussion von immenser Bedeutung sind. Weitere Nachteile von Stahl und Kunststoff in der Nutzungsphase sind ihre glatten Oberflächen, die im Sommer zudem oftmals sehr heiß werden. Auch hier punktet der Naturwerkstoff Holz.

Entscheidend für den sicheren Einsatz von Holz bei Spielgeräten ist jedoch, dass die Holzbauteile ausreichend gegen ihre natürlichen Feinde wie Sonne und Regen, Hitze und Kälte, aber auch fäulnisverursachende Pilze geschützt sind. Dies ist dann der Fall, wenn es sich um fachgerecht vorbeugend im Kesseldruckverfahren behandelte Hölzer handelt; denn kesseldruckimprägnierte Hölzer sind wetterbeständig und dauerhaft. Beim Einkauf sollte daher darauf geachtet werden, dass der Holzschutz gemäß DIN 68800-3 ausgeführt wurde. Es gibt daneben auch imprägnierte Holzspielgeräte, die nach den Bestimmungen der Gütegemeinschaft Imprägnierte Holzbauelemente e.V. hergestellt sind. Man erkennt sie am Gütezeichen RAL-GZ 411, ein Qualitätssiegel, das für professionellen Schutz, garantierte Langlebigkeit (mindestens 10-jährige Herstellergewährleistung) und höchste Verbrauchersicherheit steht. Weitere Informationen zum Thema „Holz im Außenbereich“ gibt es beim Deutschen Holzschutzverband e.V. unter www.holzschutz.com und bei der Gütegemeinschaft Imprägnierte Holzbauelemente e.V. unter www.mit-sicherheit-haltbar.de.