Immer wieder Blasenentzündung? Kapuzinerkresse und Meerrettich können helfen
(akz-m) Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang – vor allem Frauen kennen diese belastenden Beschwerden nur zu gut. Besonders frustrierend: Bei vielen kehrt die Blasenentzündung immer wieder zurück. Tatsächlich erleidet etwa jede zweite bis dritte Betroffene innerhalb eines Jahres einen Rückfall. Weil wiederholte Antibiotikagaben auch Nachteile haben können, rücken andere wirksame Ansätze zur Vermeidung erneuter Harnwegsinfektionen zunehmend in den Fokus. Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein pflanzliches Arzneimittel mit Kapuzinerkresse und Meerrettich das Risiko für erneute Harnwegsinfektionen deutlich senken kann und dabei gut verträglich ist. Diese neuen Daten stimmen mit den Ergebnissen früherer Untersuchungen überein, die bereits darauf hinwiesen, dass die Pflanzenkombination dazu beitragen kann, erneute Blasenentzündungen zu verhindern und somit eine sinnvolle Alternative zu Antibiotika darstellt.
Senföle greifen an mehreren Stellen an
Das Pflanzenduo aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wird bereits seit vielen Jahrzehnten zur Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt und auch in medizinischen Leitlinien als Behandlungsmöglichkeit genannt. Seine Wirkung beruht auf den in Kapuzinerkresse und Meerrettich enthaltenen Senfölen, die gleichzeitig an verschiedenen Punkten im Krankheitsgeschehen angreifen. Sie wirken entzündungshemmend und antibakteriell, hemmen das Anheften und das Eindringen von Bakterien in die Zellen der Blaseninnenwand und wirken gegen sogenannte Biofilme. Die Aufnahme von Bakterien in Blasenzellen sowie die Bildung bakterieller Biofilme sind Schlüsselfaktoren für wiederkehrende Blasenentzündungen. Denn dort sind die Bakterien gut geschützt und können jederzeit zu erneuten Infektionen führen.
Durch diese vielseitige Wirkung stellt die Pflanzenkombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich eine sinnvolle Alternative zu Antibiotika dar – insbesondere für Frauen, die unter häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden und nach gut verträglichen Lösungen suchen.