Sicher unterwegs bei Tag und Nacht

Die Sonnenbrille gehört in vielen Situationen zum Lebensgefühl dazu – am Steuer schützt sie außerdem vor gefährlicher Blendung. Foto: Peter Boettcher / ZVA / akz-m

Sicher unterwegs bei Tag und Nacht

(akz-m) Gutes Sehen ist am Steuer wichtig, um sicher unterwegs zu sein. Im Straßenverkehr sind unsere Augen besonders gefordert: Die tief stehende Sonne blendet, die regennasse Fahrbahn spiegelt, in der Dämmerung verschwimmen Kontraste und im Dunkeln irritieren entgegenkommende Scheinwerfer.

Sobald die Sonne sich öfter blicken lässt, gehört bei vielen die Sonnenbrille als wichtiges Accessoire dazu. Ein unsichtbarer UV-Filter in den Brillengläsern schützt die Augen vor schädlicher Strahlung, während die Tönung dafür sorgt, dass wir auch bei hellem Sonnenlicht blendfrei sehen und nicht die Augen zusammenkneifen müssen. Das ist auch am Steuer wichtig: Die Sonne kann den Fahrer unter Umständen so stark blenden, dass er mehrere Meter quasi im Blindflug absolviert. Das können selbst bei geringen Geschwindigkeiten ein paar Meter zu viel sein, weil Hindernisse oder gar Personen auf dieser Strecke nicht erkannt werden. Aus diesem Grund sollte eine qualitativ hochwertige und vom Augenoptiker angepasste Sonnenbrille immer dabei sein – sie sollte allerdings im Sommer nicht im parkenden Auto liegenbleiben, da durch starke Erhitzung die Gläser Schaden nehmen können.

Was tun bei Blendung im Dunkeln?

Bei Fahrten in der Dämmerung oder bei Nacht blenden oft entgegenkommende Scheinwerfer, was ebenfalls gefährlich werden kann. Hier hilft zwar die Sonnenbrille nicht – zu dunkel getönte Gläser dürfen selbst bei Tag nicht am Steuer getragen werden – der Augenoptiker hat aber auch für dieses Problem eine Lösung. Spezielle Brillengläser mit Blaulichtfilter (moderne Scheinwerfertechnologien wie LED oder Xenon strahlen als unangenehm empfundenes blaues Licht ab) und einer kaum sichtbaren leichten Tönung sorgen auch in der Dunkelheit für blendfreie Sicht.

Nachtsicht

Im Dunkeln vermindert sich nicht nur die Fähigkeit, Kontraste wahrnehmen zu können. Viele Menschen sehen bei Dämmerung oder in der Nacht auch insgesamt nicht so scharf wie am Tag. Die sogenannte Nachtkurzsichtigkeit kommt häufig vor und ist nicht zu verwechseln mit der eher seltenen Nachtblindheit. Bei Brillenträgern, die auch tagsüber kurzsichtig sind, kann sich die Fehlsichtigkeit im Dunkeln noch verstärken. Angepasste Korrektionswerte und Brillengläser, die für bessere Kontraste sorgen, können hier helfen. Einige Augenoptiker können gezielt das Dämmerungs- und Kontrastsehen messen – und individuelle Beratung für optimale Tag- und Nachtsicht gibt es überall bei den Fachleuten für gutes Sehen. Mehr Infos: www.1xo.de.