Tipp für Hausbesitzer: Energiekosten durch Wärmedämmung mit EPS senken

Foto: Karl Bachl GmbH & Co.KG / akz-m

Tipp für Hausbesitzer: Energiekosten durch Wärmedämmung mit EPS senken

(akz-m) Spätestens wenn die nächste Heizkostenabrechnung im Briefkasten landet, ist der Schreck oft groß: Nach einem kalten Winter spüren Eigenheimbesitzer besonders deutlich, wie hoch ihre Energiekosten sind. Fast 70 Prozent des Energieverbrauchs eines Hauses entfallen aufs Heizen, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Eine Möglichkeit, Heizkosten langfristig zu senken, ist die energetische Haussanierung.

Energie geht verloren

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Fassadendämmung, denn gerade hier entstehen enorme Wärmeverluste: Wie das Forschungsinstitut für Wärmeschutz festgestellt hat, kann bis zu 80 Prozent der für die Raumwärme aufgewendeten Energie über die Gebäudehülle verloren gehen. Ein bewährter Dämmstoff für die Fassadendämmung ist expandiertes Polystyrol (EPS), umgangssprachlich auch als Styropor bekannt. Es ist sehr kostengünstig, leicht zu verarbeiten und hat darüber hinaus ausgezeichnete Dämmeigenschaften.

Für die Wärmedämmung gilt grundsätzlich: Je älter und energetisch schlechter ein Gebäude ist, desto größer sind seine Einsparpotenziale. Eine nachträgliche Dämmung von Außenwänden, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden, amortisiert sich meist bereits nach vier bis zehn Jahren. Bei Immobilien, die zwischen 1977 und 1995 gebaut wurden, rechnet sie sich in der Regel nach circa 15 Jahren. Und Heizenergie, also auch Heizkosten, spart man sofort. Natürlich ist jedes Haus anders und ein Energieberater findet für jeden Einzelfall die geeignete Lösung, um bereits im Vorfeld und vor Ort die Dauer der Amortisation einer Fassadendämmung berechnen zu können.

Für die Finanzierung können Hausbesitzer auf eine ganze Reihe von Förderprogrammen zurückgreifen. Sie bieten günstige Darlehen und Zuschüsse für die energetische Sanierung. Diese Programme folgen dem Grundsatz: je höher die Energieeinsparung, desto höher die Fördersumme. Bei einer Komplettsanierung sind so bis zu 30 Prozent der Kosten (max. 30.000 €) als Zuschuss möglich. Allerdings sind auch Einzelmaßnahmen wie eine Fassaden- oder Dachdämmung förderfähig.

Für alle, die mehr über das Thema Wärmedämmung mit EPS wissen möchten, hat das Forum für sicheres Dämmen mit EPS unter www.mit-sicherheit-eps.de viele hilfreiche Tipps und Hintergrundinformationen zusammengefasst.