Natürliche Bodengesundheit

Gründüngungspflanzen erfreuen mit farbenfrohen Blüten und bereichern den Boden mit Nährstoffen. Foto: Maraccuja Grafikdesign / akz-m

Natürliche Bodengesundheit

(akz-m) Gönnen Sie ausgezehrten Böden in regelmäßigen Abständen eine Erholungskur! Das geht am natürlichsten mit Gründünger. Denn dieser trägt wesentlich zur Gesunderhaltung des Bodens bei und steigert so langfristig den Ertrag von Gemüsekulturen oder die Blühfreudigkeit von Blumen.

Als Gründünger bezeichnet man Pflanzen, die mit ihren Wurzeln den Boden auflockern sowie mit ihrer Blattmasse neue Nährstoffe einbringen. Ganz nebenbei sorgen sie auch noch dafür, dass der Boden beschattet ist und sich kein unliebsames Kraut auf vegetationsfreien Beeten breitmacht. Die Pflanzen schützen den Boden zudem vor dem Verschlämmen und verhindern das Auswaschen von Nährstoffen. Aber das Beste: die meisten Gründüngerpflanzen schmücken sich mit farbenfrohen Blüten, die nicht nur uns Menschen einen schönen Anblick bieten, sondern vielen nützlichen Insekten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen auch noch reichlich Nahrung. Mit der Aussaat von Gründünger schaffen Sie einen Kreislauf, der gleichzeitig Ihnen und der Natur etwas Gutes tut: die Gründünger-Pflanzen bieten Nahrung für Insekten und Kleinstlebewesen, die wiederum für einen lebendigen, gesunden Boden sorgen. Das bringt Nährstoffe für eine gute und vitaminreiche Ernte!

Ideal: fertige Mischungen

Als ideal haben sich fertige Gründünger-Mischungen zum Aussäen erwiesen, wie beispielsweise Mischungen aus dem Programm ‚Sperli‘s Bodenkur‘ – jetzt sogar in Bio-Qualität. Jeder Gründünger hat dabei eine individuelle Wirkung auf die Bodenstruktur. ‚Bio-Rotklee‘, ‚Bio-Bitterlupine‘ oder ‚Bio-Vital-Grün‘ können beispielsweise Stickstoff binden. Dieser wird wieder freigesetzt, wenn die Pflanzenteile in der Erde verrotten – das fördert das Wachstum nachfolgender Kulturen. Tagetes sowie Ringelblumen wirken gegen im Boden lebende Schädlinge wie Nematoden. Sie sind in der Mischung ‚Nematodenjäger‘ enthalten und eignen sich gut als Vorkultur für Kartoffeln oder Möhren. Gelbsenf und Phacelia z. B. aus der Mischung ‚Schnellgrüner‘ hingegen lockern mit ihren tief wachsenden, stark verzweigten Wurzeln den Boden und sorgen für eine gute Durchlüftung.

Gründünger sollten bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst auf abgeernteten Beeten ausgesät werden. Nach einigen Wochen arbeiten Sie die Pflanzen in den Boden ein. Die Pflanzenreste beginnen zu verrotten und bieten so Nahrung für zahlreiche Mikroorganismen, die daraus fruchtbaren Humus bilden. Erhältlich im gut sortierten Fachhandel oder im Online-Shop unter www.sperli.de.