Rosen – ein Fest für die Sinne: Experten-Tipps zur richtigen Pflege

Neue Sorten und Klassiker – Rosen sind zeitlos schön. Foto: BdB / akz-m

Rosen – ein Fest für die Sinne: Experten-Tipps zur richtigen Pflege

(akz-m) Sie gilt als die ‚Königin‘ der Blumen mit ihrem besonderen Aussehen, ihren Farben und ihrem Duft. Kein Wunder also, dass sich Züchter weltweit mit ihr beschäftigen: Derzeit sind in etwa 250 Arten bekannt, rund 30.000 unterschiedliche Züchtungen schmücken die Gärten. Wer sich dauerhaft an Rosen erfreuen und sie dafür im heimischen Garten anpflanzen möchte, sollte einige Tipps von den Profis aus den Baumschulen beherzigen.

1. Standort und Boden
Ob Strauch- oder Buschrosen, Beetrosen, Kletterrosen oder Zwergrosen – eines ist allen gemeinsam: Sie lieben die Sonne und gedeihen deshalb besonders gut an entsprechenden Standorten im Garten. Beim Boden bevorzugen die edlen Gewächse einen mittelschweren lehm-, humus- oder sandhaltigen Untergrund, der nicht nur die Nährstoffe und Wasser gut halten kann, sondern auch durchlässig und locker ist.

2. Gießen und düngen
In Bezug auf ihren Wasserbedarf sind Rosen recht genügsam. Hier reicht es selbst bei großer Hitze aus, sie ein- bis zweimal pro Woche zu wässern. Dabei sollte man darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden, denn sie werden dann schnell krankheitsanfällig. Beim Düngen empfehlen Experten einen Dreistufenplan. Dabei werden im März Kompost, Humus oder Hornspäne auf dem Beet verteilt, jeweils Ende Mai und Ende Juli erhalten die Blumen dann einen speziellen Rosendünger.

3. Der richtige Schnitt zur richtigen Zeit
Der optimale Zeitpunkt für den Rückschnitt der Rosen ist ab Ende März. Wie stark der Rückschnitt sein sollte, ist aber von Sorte zu Sorte verschieden. So ist beispielsweise für Beet- und Edelrosen ein Rückschnitt auf ca. 20 bis 30 cm empfehlenswert, Strauchrosen sollten um ca. ein Drittel zurück geschnitten werden und bei Kletterrosen reicht es, nur die Seitentriebe etwas einzuschneiden. Für alle Rosen gilt: kranke und überalterte Triebe müssen entfernt werden.

4. Auf die ADR-Auszeichnung achten
Beim Kauf der Rosen empfiehlt es sich, unbedingt auf das ADR-Prädikat (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) zu achten. Diese Auszeichnung erhalten Rosen, die von einem Arbeitskreis, bestehend aus Rosenzüchtern, Vertretern des Bundes Deutscher Baumschulen und unabhängigen Experten, einem dreijährigen Prüfverfahren unterzogen wurden. Dabei werden Merkmale wie Wuchsform, Blüte, Duft, Winterhärte und Widerstandsfähigkeit überprüft. Mehr Informationen gibt es in den Baumschulen vor Ort und unter www.gruen-ist-leben.de.