Gute Vorsätze beginnen mit Entscheidungen

Foto: pixabay.com / akz-m

Gute Vorsätze beginnen mit Entscheidungen

(akz-m) Haben Sie sich auch schon einmal vorgenommen, einen Organspendeausweis auszufüllen und ihn dann wieder beiseite gelegt? Zugegebenermaßen sollte man sich zunächst über das Thema informieren und darüber nachdenken, bevor man seine Entscheidung trifft. Dann im Organspendeausweis das Kreuzchen zu setzen, geht ganz schnell und unbürokratisch. Unabhängig davon, ob dies ein „Ja“ oder ein „Nein“ zur Spende ist. Ein gutes Drittel der Bevölkerung hat laut Umfragen bereits einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Wichtiges Dokument sorgt für Klarheit

Im Ernstfall sorgt er für Klarheit und dass die eigene Entscheidung auch umgesetzt werden kann. Zudem entlastet er die Angehörigen. Denn wenn zu Lebzeiten keine Entscheidung zum Thema Organspende getroffen und dokumentiert wurde, müssen die Angehörigen nach dem vermuteten Willen des Verstorbenen entscheiden. In einer Situation der Trauer und des Verlustes ist das eine zusätzliche große Belastung.

Über 10.000 schwer kranke Menschen warten hierzulande auf ein Spenderorgan. Für viele ist eine Transplantation die einzige Überlebenschance. Statistisch gesehen sterben täglich drei Patienten, denen eine Organtransplantation hätte helfen können. Ein Grund mehr, sich die Zeit zu nehmen, um über das Thema Organ- und Gewebespende nachzudenken.

Bei offenen Fragen hilft das Infotelefon Organspende, eine gemeinsame Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation, gerne weiter. Das Team aus medizinisch geschulten Mitarbeiterinnen beantwortet alle Fragen zur Organ- und Gewebespende und unterstützt bei der individuellen Entscheidungsfindung.

Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/90 40 400 ist das Infotelefon Organspende montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Sowohl telefonisch als auch per E-Mail an infotelefon@organspende.de können Organspendeausweise und Infomaterialien kostenlos bestellt werden.