Familienzeit statt Mückenplage: Natürliche Mittel können helfen

Mütter bevorzugen bei Insektenstichen für ihre Babys gut verträgliche Mittel aus der Natur. Ob der vorbeugende Einsatz von Insektenschutzmitteln sinnvoll ist, sollte individuell z. B. in der Apotheke geklärt werden. Sollte eine Biene oder Wespe gestochen haben, gilt: sofort kühlen, am besten mit feuchten Umschlägen. Foto: pixabay.com / akz-m

Familienzeit statt Mückenplage: Natürliche Mittel können helfen

(akz-m) An lauen Sommerabenden fliegen sie oft in Scharen umher: Stechmücken. Körperwärme und Atem ihrer Opfer weisen ihnen den Weg. Nach dem Stich reagiert der Organismus mit Ausschüttung von Histamin in das umliegende Gewebe. Die dadurch alarmierte Immunabwehr reagiert mit den typischen drei Entzündungssymptomen Schmerz, Rötung und Schwellung. Später kommt heftiger Juckreiz hinzu. Eine Plage auch für „Sommerbabys“, die sich nicht wehren können.

Mütter bevorzugen bei Insektenstichen für ihre Babys gut verträgliche Mittel aus der Natur, z. B. Insectolin Gel von mama natura. Es kühlt und beruhigt die juckende Haut. Schwellung und Rötung werden gemindert. Das Gel ist dermatologisch unbedenklich und eignet sich für die ganze Familie, auch für Schwangere und Stillende.

Weitere Möglichkeiten bieten homöopathische Globuli. Ledum, speziell wenn es hartnäckig juckt. Bei Schwellungen und wenn die Berührung schmerzt, ist Apis mellifica das passende Mittel. Säuglinge bekommen bis zu fünfmal täglich ein Kügelchen D6 in die „Backentasche“, Kleinkinder drei Globuli.

Ob der vorbeugende Einsatz von Insektenschutzmitteln sinnvoll ist, sollte individuell z. B. in der Apotheke geklärt werden. Babys und Kleinkinder lecken die Mittel häufig ab oder reiben sie in die Augen. Kindesalter und Klimazone entscheiden hier, ob Risiko oder Nutzen überwiegen. Hingegen hält ein Moskitonetz über dem Babybett alle Plagegeister „nebenwirkungsfrei“ und zuverlässig fern. Für Ausflüge gibt es auch passende Netze für den Kinderwagen.

Sollte eine Biene oder Wespe gestochen haben, gilt: sofort kühlen, am besten mit feuchten Umschlägen. Danach kann ein Gel, wie das bereits erwähnte Insectolin, die irritierte Stelle pflegen und beruhigen.

Stiche in Hals oder Mund können lebensbedrohlich werden. Daher sofort zum Arzt (Notarzt) oder in eine Klinik fahren. Atemprobleme und heftige Schwellungen deuten auf allergische Schocksymptome hin. Das ist ein Fall für den Notarzt. Als Vorbeugung empfiehlt es sich, Trinkgefäße im Freien immer zu verschließen und Lebensmittel abzudecken.