Aus zwei mach eins: Wenn Paare zusammenziehen

Der Energiebedarf und die damit einhergehenden Kosten hängen stark davon ab, in welcher Wohnung und mit welchen Haushaltsgeräten Paare leben. Foto: Redpixel / fotolia.com / akz-m

Aus zwei mach eins: Wenn Paare zusammenziehen

(akz-m) Machen Paare, die zusammenziehen, aus zwei Haushalten einen, sind einige Haushaltsgeräte doppelt vorhanden. Der Energieverbrauch ist ein gutes Kriterium, um sich für ein Gerät zu entscheiden. Bei Kühl- und Gefriergeräten sowie Wäschetrocknern sind die Verbrauchsunterschiede am größten. Hier sollte jeweils auf das sparsamere Gerät gesetzt werden. Ein zweiter Kühlschrank sollte nur dann saisonal genutzt werden, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Bei einigen „Mitbringseln“ wie Wasserbett, Aquarium oder Heizlüftern lohnt es sich, genauer hinzuschauen, da sie wahre Stromfresser sind. Bei Neuanschaffungen sollte die höchste Effizienzklasse gewählt werden. Das ist bei einigen Geräten A+++, bei anderen A+ oder A.

Heizkosten richtig einschätzen

Elektroheizungen verursachen deutlich höhere Heizkosten als Heizungen, die mit Erdgas oder Heizöl betrieben werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt beim Vermieter nach dem Energieausweis des Hauses und bittet ihn um eine Kopie. Damit können die Experten der Energieberatung der Verbraucherzentrale die energetische Qualität der Wohnung einschätzen. Sie informieren natürlich kompetent und anbieterneutral (unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de). Sie sind auch unter 0800/809802400 erreichbar.

Vormieter befragen

Sehr nützliche Informationen zum Objekt kann der Vormieter geben. Er weiß, ob es Mängel bei der Beheizung gab oder Zugluft besteht. Der Blick auf die Fenster lohnt sich: Schließen alte Flügel nicht dicht, wird das Heizen teuer und Zugluft macht das Wohnen ungemütlich.

Außerdem hat er die aufschlussreiche letzte Heizkostenabrechnung. Die Gesamtkosten in Verbindung mit der Wohnfläche helfen auch dem Energieberater bei der Einschätzung. War die Raumtemperatur im Sommer extrem hoch, kann dies an schlechter Dämmung oder mangelnder Beschattung liegen. Werden Klimageräte benötigt, so verbrauchen sie viel Strom. Auch die Warmwasserbereitung mit Strom kann teuer werden. Veraltete Durchlauferhitzer oder große Wasserboiler treiben die Energiekosten besonders in die Höhe. Stimmen die Energiewerte des Objektes, dann bleiben die Kosten im Griff.