Neue Farbwelten für zu Hause

Auf großer Fläche zeigt das Dünenbeige seinen ruhigen und entspannten Charakter. Die Kreativtechnik Linnen mit ihrer subtilen Struktur nutzt hier in drei Varianten das Dünenbeige als Hintergrund für eine harmonische, aber dennoch deutliche Präsenz. Foto: Caparol Farben Lacke Bautenschutz / blitzwerk.de / akz-m

Neue Farbwelten für zu Hause

(akz-m) Die Corona-Pandemie hat 2020 zu einem ganz besonderen Jahr gemacht, das viele Gewissheiten und Gewohnheiten infrage stellte. Die eigenen vier Wände wurden zum Rückzugsort schlechthin, privat und nun auch beruflich – ein bereits seit Jahren zu beobachtender Trend, den das globale Virus spürbar forcierte.

Wunderbar farbig

Das Caparol FarbDesignStudio ermittelte beim Farbscouting für 2021 „eine Verfestigung und Verstärkung dessen, was wir bereits 2019 und 2020 beobachtet haben“, so Projektleiterin Andrea Girgzdies. „Grundsätzlich geht es um Werte wie Ruhe, Entspannung und Klarheit, Natürlichkeit, Stabilität.“ Daher überrascht es auch nicht, dass die drei Trendwelten für 2021 auf der gleichen Farbpalette wie 2020 basieren: „Wir konnten sehr gut mit den Farben von Unikat #4 weiterarbeiten, haben die Farbwelten neu arrangiert und so deutlich andere Anmutungen geschaffen.“ Veränderte Kombinationen und Leitfarben knüpfen also erkennbar an die Vorsaison an, werden aber dennoch eigenständig im Charakter. Diese Fortschreibung drückt sich auch in der Bezeichnung aus: „Unikat #4.1 Impulse“, wie die Trends 2021 genannt werden, versteht sich als Update mit neuen Optionen.

Kreativtechniken für die Wände

„Wir haben sehr viel mehr kreative und experimentelle Oberflächenideen umgesetzt“, erklärt die Leiterin der Kreativwerkstatt von Caparol, Sabine Hoffner. Die Oberflächen bewegen sich zwischen subtil und plakativ-expressiv. Interessant ist das Riss-Motiv, das in verschiedenen Kreativtechniken auftaucht und mit Kupfer oder gar Gold hinterlegt als Stilelement für die perfekte Unvollkommenheit steht. Die Kreativtechnik „Ethno“ ist ausdrucksstark und wandelbar. Ganz zurückhaltend hingegen bleibt „Linnen“, farblich sehr dezent in sich variierend und haptisch strukturiert.