Luxusreisen: Urlaub wird individueller
(akz-m) Reisen bleibt für viele Menschen ein zentraler Ausgabenposten. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) stiegen die Ausgaben für mehrtägige Urlaubsreisen 2025 auf einen neuen Rekordwert von fast 88 Milliarden Euro. Davon profitiert auch das gehobene Segment: DERTOUR meldete für den Sommer 2025 ein Nachfrage-Plus von 15 Prozent bei Luxusreisen.
Auffällig ist ein Perspektivwechsel beim Luxusbegriff: Er wird seltener über Statussymbole definiert, sondern stärker über Erlebnisse, Ruhe und Individualität.
Weniger Standard, mehr Maßarbeit
Statt klassischer Pauschalangebote fragen Reisende häufiger nach maßgeschneiderten Reisen. Dazu gehören flexible Rundreisen, kleinere Boutique-Hotels oder Programme, die sich an persönlichen Interessen orientieren – etwa Kulinarik, Natur oder Kultur.
Auch der Anspruch an Beratung verändert sich. Viele Kundinnen und Kunden erwarten heute nicht nur Buchung, sondern eine Art kuratierte Reiseplanung mit Hintergrundwissen zu Destinationen, Hotels und Besonderheiten vor Ort.
Fachkräftemangel im Premiumsegment
Diese Entwicklung erhöht den Bedarf an Fachkräften in der Reiseberatung, die sich auch im Premiumsegment auskennen. Neben klassischem Tourismuswissen gewinnen Produktkenntnis, Zielgruppenverständnis und Beratungskompetenz an Bedeutung.
Passend dazu bieten Weiterbildungseinrichtungen spezialisierte Qualifizierungen an. Das IST-Studieninstitut (www.ist.de) etwa hat die Weiterbildung „Reiseberater:in für Luxusreisen“ entwickelt. Im Fokus stehen dort unter anderem die Bedürfnisse anspruchsvoller Kundinnen und Kunden sowie aktuelle Entwicklungen im Luxusreisemarkt. Wer diese Weiterbildung absolviert, kann beruflich als Reiseberater:in für Luxusreisen durchstarten.