Kompetent moderieren

Moderierende Kompetenzen sind gefragt. Foto: pexels.com / This is engineering / IST-Studieninstitut GmbH / akz-m

Kompetent moderieren

(akz-m) Meetings ohne klare Ergebnisse, Diskussionen ohne Struktur und Teams, die aneinander vorbeireden – viele Fach- und Führungskräfte kennen diese Situationen aus dem Berufsalltag. Häufig liegt die Ursache nicht in mangelnder Fachkompetenz, sondern in unklarer Gesprächsführung und einer unzureichenden Steuerung von Gruppenprozessen.

In unserer zunehmend komplexen, digitalen und hybriden Arbeitswelt gewinnt Moderationskompetenz daher immer stärker an Bedeutung. Um Fach- und Führungskräfte gezielt auf diese Herausforderungen vorzubereiten, bietet das IST-Studieninstitut (www.ist.de) die berufsbegleitende Weiterbildung „Moderationstraining“ an. Ziel des vierwöchigen Kurses ist es, Teilnehmende dazu zu befähigen, Gespräche, Meetings und Gruppenprozesse professionell, zielorientiert und souverän zu moderieren – sowohl in Präsenz als auch in digitalen Formaten.

„Führung bedeutet heute nicht mehr, Antworten vorzugeben, sondern Räume zu schaffen, in denen gemeinsam tragfähige Lösungen entstehen können“, erklärt Silke Hansen, ARD-Wettermoderatorin und Dozentin im Moderationstraining am Institut. Professionelle Moderation sei dabei ein zentrales Führungsinstrument.

Moderierende Kompetenzen sind im Führungsalltag vielfältig gefragt – etwa in Teammeetings, Workshops, Projektbesprechungen oder Konfliktgesprächen. Dabei geht es nicht nur um Redezeiten oder Ergebnissicherung, sondern um Haltung, Sprache, Struktur und den bewussten Umgang mit Gruppendynamiken. „Wer moderieren kann, führt klarer, verbindlicher und gleichzeitig partizipativer“, ergänzt Maren Braun, Moderatorin, Coach und ebenfalls Dozentin der Weiterbildung.

Das Training richtet sich an Teilnehmende aller Erfahrungsstufen – von Berufseinsteiger:innen bis hin zu Führungskräften und bereits erfahrenen Moderator:innen, die ihre Auftrittskompetenz vertiefen möchten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf individuellem Feedback, Kameratraining und Supervision. Gerade in digitalen und hybriden Arbeitskontexten spielt persönliche Wirkung eine zentrale Rolle. Die Weiterbildung startet jeweils im März und November.