Hohenlohe auf zwei Rädern entdecken: Zwischen Schlössern, Flusstälern und stillen Wegen

Entlang gut ausgeschilderter Strecken eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke, stille Rückzugsorte und überraschende Entdeckungen. Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe e. V. / Florian Trykowski / akz-m

Hohenlohe auf zwei Rädern entdecken: Zwischen Schlössern, Flusstälern und stillen Wegen

(akz-m) Wer beim Radfahren nicht die nächste Bestzeit, sondern besondere Momente sucht, findet in Hohenlohe beste Voraussetzungen. Die sanft geschwungene Landschaft, idyllische Flusstäler und historische Orte machen die Region zu einem idealen Ziel für alle, die Natur, Kultur und Bewegung miteinander verbinden möchten.

Eine der schönsten Kulturlandschaften Süddeutschlands

Hohenlohe begeistert mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Natur und Geschichte. Fachwerkstädtchen, Schlösser, Burgruinen und weite Landschaften prägen das Bild. Dabei verläuft das Radfahren meist fernab großer Verkehrsströme – durch Wälder, entlang von Flüssen und über aussichtsreiche Höhenzüge. Besonders eindrucksvoll ist die Vellberger-2-TälerTour. Sie verbindet die malerischen Täler von Kocher und Bühler mit historischen Höhepunkten. Unterwegs laden die mittelalterliche Stadt Schwäbisch Hall mit ihrer charmanten Altstadt sowie das Fachwerkstädtchen Vellberg mit seinem historischen Stadtkern und Wehrgang zu einer entspannten Pause ein.

Zwischen Kloster, Schloss und wunderbaren Ausblicken

Auch die OberamtsTour zeigt die Vielfalt Hohenlohes. Die Strecke führt durch reizvolle Abschnitte des Jagsttals und vorbei an den historischen Städtchen Kirchberg an der Jagst und Langenburg. Dort wartet neben dem imposanten Renaissance-Schloss auch ein Automuseum auf Besucher. Zu den besonderen Entdeckungen entlang der Route zählen die eindrucksvolle Burgruine Leofels und die geheimnisvolle Anhäuser Mauer – die freistehende Mauer eines ehemaligen Klosters. Im westlichen Teil Hohenlohes lockt die HamballeTour mit abwechslungsreichen Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die historische Altstadt von Öhringen mit Schloss, Marktplatz und Hofgarten bildet einen reizvollen Ausgangspunkt. Ein besonderer Blickfang ist die moderne Aussichtsplattform „Limes Blick“ bei Cappel, die den Verlauf des ehemaligen römischen Grenzwalls sichtbar macht. Weinberge, kleine Orte und weitläufige Ausblicke begleiten die Tour.

Tourentipps für Radbegeisterte

Geschichte und Natur verbinden sich auch auf der Route „Auf den Spuren Abt Knittels“. Höhepunkt ist die barocke Klosteranlage Schöntal mit ihrer beeindruckenden Architektur und dem weitläufigen Klostergarten. Die Strecke führt weiter durch das Jagst- und Erlenbachtal, vorbei an Schloss Aschhausen und zum Schleierhofer See, der an warmen Tagen eine willkommene Erfrischung bietet. Wer noch mehr entdecken möchte, kann auf den rund 335 Kilometer langen Kocher-Jagst-Radweg wechseln. Dank zahlreicher Querverbindungen lässt sich die Tour individuell gestalten und immer wieder neu kombinieren. Ausführliche Informationen zu den Touren, Serviceangeboten sowie die kostenlose Rad-Erlebnis-Karte gibt es unter www.hohenlohe.de/radfahren. Dort finden Radbegeisterte alles für ihren nächsten entspannten Ausflug in Hohenlohe.